Archiv für Juni, 2011

Bleached: Think Of You

Veröffentlicht in High Rotation mit den Tags am Juni 29, 2011 von moz

Kein Song für die Ewigkeit, aber ganz sicher für einen knackig heißen Sommertag: Think Of You (Bleached). You never kill the Garage in me!!

May The Strings Make You Smile

Veröffentlicht in Soundtrack of my life mit den Tags am Juni 27, 2011 von moz

Und? Wie war Euer Wochenende so?

Amazing Archandroid Janelle Monae und ihre Wondaland-Crew hatten in Glastonbury offensichtlich eine gute Zeit.

Ane Brun Lässt Trommeln

Veröffentlicht in High Rotation mit den Tags , , , , am Juni 24, 2011 von moz

Lieder mit der Frage „Do You Remember?“ im Titel oder sonstwo vermeide ich ob des unmittelbaren Kayleigh-Effektes wie der Teufel das Weihwasser. Denn wenn einem das Ding erst mal wieder im Ohr hängt, wird es ganz ganz schwer.

Aber als ich bei einer kurzen Rezension von Ane Bruns neuer Single Do You Remember? etwas von viel Trommeln und schöner Percussion las, war ich natürlich neugierig. DRUUUUUMMMS! rief das Tier in mir und hörte mal rein. Die Trommeln sind dicht dran an Lykke Lis Sound in Get Some. Nur ist da allet mehr Uptempo. Aber sonst sehr ähnlich arrangiert, selber Produzent, werte Damen? Anyway, Skandinavien geht offensichtlich gerade steil auf Trommeln, während sich im Rest Europas ja eher das olle Saxophon wieder breit macht. Stimmlich dachte ich sofort „Huch! Tracy Chapman gepitcht!“

I Don’t Wanna, I Don’t Think So

Veröffentlicht in High Rotation, Soundtrack of my life am Juni 17, 2011 von moz

Der Rausschmeißer ins Wochenende kommt diesmal von Sonic Youth (feat. Chuck D., würde man heute schreiben).  Adorable Kim Gordon serviert Kool Thing.

If We Build An Utopia Where You Can Stay

Veröffentlicht in High Rotation mit den Tags am Juni 17, 2011 von moz

Y.A.C.H.T habe ich die letzten Monate geflissentlich ignoriert. Das gibt es ja: Man hat gemeinsam einen schlechten Start. Einfach zur falschen Zeit in der falschen Stimmung in ein paar Tracks reingehört und moi moz dachte sich, sehr gut ohne derartigen artsy fartsy stuff mit seltsamen Künstlerkolonieanwandlungen leben zu können.

But then again, mir kann es ja herzlich egal sein, dass und warum Jona Bechtolt und Claire L. Evans sich als „Band, Belief System, and Business“ definieren und über Extraterrestrial Intelligence nachdenken, solange ihre Musik was hat.

Am 21. Juni erscheint Y.A.C.H.Ts Shangri-La. Immer noch gilt: Manchmal ist es mir zu prätentiös, wirkt auf mich gewollt oder balanciert sehr dicht am Rande zu Nerv! (I Walked Alone) . Aber die Songideen sind mitunter gut und es wird in 2011 sicher schlechtere und noch gewollter clevere Indieelectromucke geben als die von Y.A.C.H.T. Wenn demnächst mal wieder der kleine DEVO oder Sparks in Dir raus will zum Spielen, bittesehr.

Anspieltipps im Albumstream:

Tripped&Fell In Love

Shangri-La

Utopia

Awesome Cute Cuter The Cutest Bowie Hanging Out With Lady Di

Veröffentlicht in Off Record mit den Tags am Juni 15, 2011 von moz

UNO Girl schickte mir vorhin den Link zu einem äußerst schönen Blog namens Awesome People Hanging Out Together, verbunden mit dem Hinweis, alles von Paul Newman würde sich selbstredend sehr lohnen.

Ich bin aber schon bei diesem zeitgeschichtlichen Dokument aus der Bowie-Kiste hängen geblieben. Eine Menge Fragen drängen sich auf: Worüber lästert die Rockn’Roll-Hall of Fame? Was denken sich wohl die Damen in der Reihe darüber? Wimbledon? Konnte Lady Di überhaupt anders aus der Wäsche gucken als s0? War sie ein Alien from outerspace? Wer ist der Mann/die Frau, der/die Prince Charles ins Ohr linst?

Der Großteil des Bildmaterials wird wohl aus dem von Google präsentierten LIFE photo archive stammen. Das ist eine wahre Fundgrube. Wenn man hier Paul Newman eingibt oder David Bowie oder Liz Taylor, kann man formidable Zeitreisen starten. Zum Beispiel um den zeitlichen Dreh der Dreharbeiten zu The Hunger, als David auch mal mit Susan um die Häuser zog.

Let The Music Play, Singt und Schwingt das Bein mit den Scissor Sisters

Veröffentlicht in Soundtrack of my life mit den Tags , , am Juni 15, 2011 von moz

Made my day: Scissor Sisters to write song for Fraggle Rock movie (NME).

Wo bitte läuft das Casting für die allwissende Müllhalde? Please, let me in!

Die deutsche Synchro der Fraggles hat übrigens im Abspann eine Liedzeile parat, die mich als Kind doch sehr beschäftigt hat:

Hat’s Dir nicht gefall’n, dann bohr Dir doch ein Loch ins Knie. Bei manchen kann man’s recht oft tun, bei allen eben nie.

Future Islands: Before The Bridge

Veröffentlicht in High Rotation mit den Tags am Juni 14, 2011 von moz

Für Future Islands Before The Bridge gilt folgende Gebrauchsanweisung: Gute Kopfhörer auf, Volume ausreichend hoch und einfach nur genießen. Ach ja, Free Download unter anderem hier.

Love Knows No Boundaries, Sees Beyond Sexualities

Veröffentlicht in High Rotation mit den Tags am Juni 13, 2011 von moz

Bermondsey Street beginnt mit dem fast schon stereotypen Bild:

She kisses him on Bermondsey Street and rises high on the balls of their feet, declares this the greatest love of the century.

He fumbles for a wedding ring. She’s no clone from cold magazines. She’s complex in alle her complexion. Love is here to heal.

Und man denkt sich schon, gähn, Patrick, and so on and so forth und man hört nur noch so halb hin, als die Rede von love und pride ist.

Dann hebt die zweite Strophe an:

He kisses him on Bermondsey Street and standing brief on the balls of his feet, declares this the greatest love of the century.

He fumbles for a wedding ring. He’s no clone from cold magazines. He’s complex in all his complexion. Love is here to heal.

Mal eben zwei knutschende Paare nebeneinander auf die Straße gestellt (vielleicht sogar unweit der St. Mary Magdalens?), um eine kleine, aber feine Hymne auf die grenzen- und schrankenlose Macht der Liebe zu singen. Well done, Mr. Wolf.

… Aus Meiner Stadt, An Jenen Ort, Der Mich Vermisst, Dort Führ Mich Hin

Veröffentlicht in Soundtrack of my life mit den Tags am Juni 9, 2011 von moz

Imagine: Hinter Dir liegt ein rundum sonniges Wochenende an der See. Du warst auf der Hochzeit eines alten Freundes. Schlichte Trauung in netter Backsteingotik. Sektempfang am Meer.

Freier Blick, frische Brise hier ...

Später entspanntes Kuchenpicknick in einem riesigen Garten. Kinder tollten über die Wiese. Du freutest Dich über alte und neue Gesichter. Die Sonne zauberte Dir einen angenehmen Sonnenbrand ins Gesicht. Später des Abends zwiebeltest Du Dir ganz gepflegt einen Gin Tonic rein und brachtest mit vielen anderen Gästen das olle Hochzeitsgemäuer tanzenderweise fast zum Einsturz.

Hach, der Zauber des Wochenendes begleitet Dich auch noch auf dem Heimwweg gen B.. Rostocker Kiosk-Ischen perlen an Deiner Schutzschicht aus 48 Stunden zauberhaftester Erlebnisse genauso ab, wie vollste Regionalzüge und drängelige Radfahrer. Die Gewitterschwüle am Gesundbrunnen lässt Dich kalt. Du summst Abducted von Cults, als Du an Deiner S-Bahnstation angekommen die Treppen hochfederst.

Um die Ecke biegend fragst Du Dich, ob der Erdbeerenstand wohl auf hat. Aber da, wo Freitag noch eine freundliche ältere Dame Erdbeeren feilbot, wartet jetzt das:

... stinkende Brandreste da.

Bevor die Glut in Dir erlischt, verlass die Stadt, die keine ist.

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