Aus dem Bauch des Blogs

Lazy saturday während der Sportschau: Moz (= moi) wertet die Blog-Statistik aus. Aus der lerne ich viele spannende Dinge:

Mein Blog wird überaus häufig von Menschen gefunden, die den Suchbegriff Can I put my hands on you? eingegeben haben. Ich gehe fest davon aus, dass sie auf der Suche nach dem gleichnamigen Song der Bollock Brothers sind und nicht auf der Suche nach keine Ahnung was.

Seit kurzem schiebt sich aber die Suchkombi Vampire und Sonne ganz weit nach vorne. Vampirismus mit all seinen Aspekten, hier ganz praktischen, ist eben unsterblich in unserem kollektiven Gedächtnis drin. Vielleicht handelt es sich auch um Vampire im Netzzeitalter, die noch mal schnell checken: „Wie war das noch mal mit der Sonne, dem Knoblauch und dem Weihwasser?“, ehe sie vor die Tür gehen.

Auf den Plätzen eins und zwei der Suchbegriffe, die zu meinem Blog finden, also solche mit einem leicht anzüglichen Hintergrund. Schließlich ist die Idee des Vampirismus eine extrem erotische, oder?

Extrem gut ist auf jeden Fall Arcade Fires Vampire/Forest Fire, hier in einer wunderbaren Live-Version aus dem Studio.

Extrem bis herrlich kitschig dafür Annie Lennox‘ Titelsong zu Francis Ford Coppolas Dracula. Wie die Verfilmung, die dabei zumindest einigermaßen nah an Bram Stokers Vorlage blieb und ein paar gute Momente hatte, ich habe nur leider vergesse, welche. Ach doch, da war Gary Oldmans lächerliche Frisur und die blaue Brille.
Extrem 80ies wurde das Vampirthema in The Hunger (1983) von Ridley Scotts Bruder Tony aufbereitet. Der Film punktet mit einer nett-blutigen Eröffnungssequenz, untermalt von Bauhaus. Naja, die achtziger Jahre eben… very gothic. Catherine Deneuve ist ein unsterbliches, nett verpacktes Etwas aus altägyptischen Zeiten (mit französischen Akzent…), das/die sich am Anfang des Films mit seinem/ihrem Liebhaber David Bowie vergnügt, den es/sie sich vor einigen Jahrhunderten gezogen hat. Cute, cuter, the cutest David altert aber leiderleider (auch aus Sicht der Zuschauerinnen, seufz) gleich in den ersten 20 Minuten plötzlich dahin und wird von seiner Gespielin schnöde auf dem Dachboden entsorgt. Wenn das im wahren Leben auch immer so einfach ginge. Vampire-Catherine sucht jedenfalls zügig neue Begleitung für die nächsten langweiligen Jahrhunderte. Sie ist ja unsterblich und da kann einem die Zeit verdammt lang werden (Das kennen wir ja auch später aus Interview with a Vampire, dem einzigen Film, in dem ich sowohl Tom Cruise als auch Kirsten Dunst ertragen kann). Vampire-Catherine stößt dabei auf Susan Sarandon. Und so weiter und so fort mit einem netten Puzzling End.

Wie war ich jetzt darauf gekommen? Richtig, Blog-Statistik und Suchbegriffe.

Platz drei Ian Curtis, der kleine Dauerbrenner… Demnächst, Achtung Cliffhanger, hier der Link zu einem sehr schönen Joy Divison-Cover durch Radiohead.

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