Archiv für Oktober, 2008

Zu viel Guido Knopp geschaut, oder was?

Posted in Off Record on Oktober 26, 2008 by moz

Gerade gefunden bei Spiegel Online:

Glückwunsch!

Freddy McCain

Posted in Off Record with tags , , on Oktober 25, 2008 by moz

Jetzt weiß ich endlich, an wen mich McCain erinnert:

FREDDIE FRINTON!!!!

Schaut selbst: hier McCain bei seinem genialen Abgang nach dem letzten TV-Duell. Und hier Freddie in Dinner for One.

Startling, or?

Merci, Pierre Baigorry!

Posted in High Rotation with tags , , , , on Oktober 25, 2008 by moz

Mein nicht minder musikbegeisterter Kollege Tingeltangel-Bob hat mir Freitag über einen ungemein zääääähen Arbeitstag geholfen: Er schob mal so eben das Album von Peter Fox rüber.

Nach den ersten zwei Singles Alles neu und Haus am See war mir ja schon glasklar, dass mich eine ganz wunderbarfeine Melange aus guter Musike und noch besseren Texten erwarten würde. Aber ich möchte mich hier noch einmal ganz ganz tief vor Stadtaffe verbeugen, das Jan Delay hoffentlich zu einer richtig guten eigenen Platte herausfordert.

So lange gehört die Krone für Coolness und Stil sicher mal dem Stadtaffen aus Berlin.

Bis auf zwei etwas schwächere Dinger glänzt, wummert und bratzt eigentlich alles auf Stadtaffe. Auffällig ist, dass sich bestimmte Themen und Bilder munter durch das ganze Album ziehen, ohne dass es dabei einfallslos wirkt (bin gespannt, ob er auf dem nächsten Album seinen Themenkanon jenseits von Berlin zu allen Tages- und Jahreszeiten noch auszuweiten weiß). Klar, Berlin und er, der Stadtaffe, in der Affenstadt, das ist das Ding des Albums, siehe Schwarz zu Blau. Aber es sind schon Ansätze für Neues drin, wie das wunderbare Ich Steine, Du Steine beweist.

Fazit: Besser als Seeed – weil mehr als Dancehall.

Merci, Pierre Baigorry!

What we want’s not what we get

Posted in Backlist, Soundtrack of my life with tags , on Oktober 21, 2008 by moz

Heissa, das Netz, in diesem speziellen Fall youtube, beschert mir doch immer wieder überraschende Erkenntnisse: Ein User oder eine Gruppe namens „4gottenTraxxx „stellt mal mehr mal weniger überraschende Tracks der letzten 30 Jahre in youtube ein. Und da habe ich Gang of Four von einer geradezu Heaven17 oder Human League-artigen Seite kennen gelernt. You don’t believe it? Das Ding heißt Is it love? Und bitte, wenn man da nicht Phil Oakey und seine tolle Matte oder Martyn Ware um die Ecke biegen sieht, weiß ich auch nicht. Noch mal zum Vergleich: Gang of Four, damit verbinden wir gerne sowas wie  To Hell with Poverty oder Damaged Goods. Der Song Is it love? stammt vom Album Hard aus dem Jahr 1983. Interessant, dass und wie man vom Album Entertainment! (1979) da rauskommen kann. Eigentlich beschreiben Gang of Four da auch in ihrem musikalischen Mikrokosmos ein wenig den Makrokosmos der Post-Punk-Zeit und dessen Ausläufer (und späteren Ausverkauf) in den frühen 80ern, oder? Aber funky, das waren sie ja schon ganz am Anfang, eigentlich dann auch wieder nicht so verwunderlich…

So give to me some purpose

Posted in High Rotation with tags , , , , on Oktober 16, 2008 by moz

NME nennt es one of the oddest beauties of the year so far, Dem kann ich mich im Fall des gleichnamigen Albums von The Week That Was nur anschließen. Wer mehr so auf knackige 3-Minutensongs mit bratziger Gitarre und klarer Aufteilung in Strophe, Refrain, Strophe steht, ist beim Soloprojekt eines der beiden Brewsterbrüder – auch bekannt von Field Music – sicher nicht richtig. Wer sich aber gerne auch mal die Zeit nimmt, ein Album von hier geschmeidigen 33 Minuten mehrmals am Stück durchzuhören und sich reinzufinden, dabei auch zunächst komplexere Songstrukturen mag, dem sei The Week That Was extrem warm empfohlen. Ohrwurm zum warm werden ist Scratch the Surface.

Der andere der beiden Brewsterbrüder ist ebenfalls solo unterwegs – Überschneidungen sind kaum überhörbar. Im Gegensatz zu seinem Bruder dürfen die Gitarren bei David Brewsters Projekt School of Language allerdings mehr ran, während der kleine Bruder Peter bei The Week That Was mehr auf das gute alte Piano setzt.

Zusammen waren – und hoffentlich sind – die beiden Brüder Field Music. Sicher auch nicht unbedingt was für den genuinen Arctic Monkey-Enthusiasten. By the way: Soweit ich weiß, hatte Field Music auch Gäste von Maximo Park an Bord. Richtig?? Please confirm. Ihr Album Tones of Town erschien im Jahr 2007 und war auch not übel, really, wie auch das Video zu You’re not supposed to zeigt. Für alle drei genannten Projekte gilt: Ist was für Kopf und Herz, Herz und Kopf. Don’t only scratch the surface…und viel Spaß dabei!

Korrektur: You’re not supposed to stammt vom B-Seiten-Sampler Write your own history.

Hab mich gerne, Postmoderne! Teil II

Posted in High Rotation with tags , on Oktober 14, 2008 by moz

Und gleich das nächste Beispiel hinterher, die Friendly Fires waven ein wenig vor sich hin. Aber der Single Jump in the Pool zolle ich meinen Respekt. Die macht schon Spaß, doch doch.

Hab mich gerne, Postmoderne!

Posted in High Rotation with tags on Oktober 14, 2008 by moz

Wow. Ein kleines Spiel: Wir tragen hier jetzt mal zusammen, welche Bands der späten 70iger und frühen 80iger man bei den Black Kids mehr oder weniger eindeutig raushören kann.

Ich werfe mal den ersten von cirka 70 bis 80 Namen in den Ring: Human League.

Jetzt seid Ihr dran.

Es bleibt Euch belassen zu entscheiden, ob bei derart viel Spaß am Zitat noch was Neues, Eigenes entsteht.

Auf Entzug… und doch drauf

Posted in Off Record with tags , on Oktober 13, 2008 by moz

Ich habe im Urlaub nur einmal Radio gehört, einmal morgens Orange Juice auf dem Rechner meines Kletterkumpanen und einmal abends The National auf dem IPod, aber das auch nur um das Knacken der Holzbalken über mir nicht zu hören, das mich immer an die Möglichkeit erinnerte, dass dort noch liebe kleine, nicht ganz kletterfeste Skorpione irgendwo über mir rumlungern könnten.

Sogar die Autofahrten waren musikfrei. Wer mich kennt, weiß, dass das eigentlich gar nicht möglich ist. Im Auto länger als zehn Minuten ohne Musik und ohne „Reisesoundtrack“? Yes, I did!

Dafür habe ich am Gardasee meine Liebe zum italienischen Trashcomic wieder entedeckt. Dylan Dog ist ein Fumetto, wie er im Buche steht. Angeblich soll Umberto Eco gesagt haben, er könne die Bibel, Homer oder Dylan Dog mehrere Tage lesen, ohne sich zu langweilen. Na, dann befinde ich mich mit meiner alten, neuen Dylan Dog-Philie ja in bester Gesellschaft.

Es stimmt wohl übrigens tatsächlich, dass Dylan Dogs Aussehen von Rupert Everett inspiriert ist.

Ode an die Smiths – Part 5

Posted in Backlist, Soundtrack of my life with tags , , on Oktober 3, 2008 by moz

William it was really nothing (it was your life)

dieser Song war für mich immer wie ein Echo auf Too much too young von den Specials. Dort heißt es in Richtung einer jungen Dame:

You done too much much too young
You’re married with a kid when you could be having fun with me
(…)
You done too much much too young
Now you’re chained to the kitchen making currant buns for tea

Morrissey spricht, surprise, suprise, eher den männlichen Part an, wenn er singt:

How can you stay with a fat girl who’ll say :
„Oh ! Would you like to marry me ?
„And if you like you can buy the ring“
She doesn’t care about anything

Hier besteht noch die Chance, dass die Mahnung gehört wird, bei den Specials ist es schon zu spät.

Angeblich soll Morrissey in dem Song seine – erwiderte oder unerwiderte – Verliebtheit in Billy MacKenzie verarbeitet haben. Billy war Sänger der schottischen Band The Associates, die 1981/82 eine kurze Phase des Ruhmes auf der Insel hatte, von einigen Kritikern noch heute hoch gelobt für die Singles vor den Charterfolgen und für das Album Sulk. Hier eine kleine Kostprobe, ein schmucker Junge.

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