Archiv für November, 2008

Reich mir Dein Glas, es könnte voller sein…

Posted in High Rotation, Soundtrack of my life with tags , on November 28, 2008 by moz

Jahresendzeit-, ach was, Weltendzeitstimmung wabert wie dickster Nebel durch das Land. Es ist ja alles so tragisch und schwer. Keiner kauft mehr Autos, demnächst krachen die Landesbanken weg, Clement hat die SPD verlassen und jetzt brüllen sie auch schon wieder „Terror! Terror!“ in Indien.

NA, UND? Jetzt wird erst recht gelacht, gefeiert und geschwooft.

Peter zeigt, wie es geht.

Ich weiß jetzt schon, was ich hier am 31.12. um fünf vor Zwölf direkt noch mal einstelle….

4, 3, 2, 1, I’m letting you go…

Posted in High Rotation with tags , , on November 24, 2008 by moz

… I will let go, if you will let go

Ben Folds hat jüngst nicht nur Amanda Palmers Soloalbum Who killed Amanda Palmer? produziert (dazu bei Gelegenheit mehr). Er hat auch selbst wieder nachgelegt: Way to normal heißt sein jüngstes Werk. Es bleibt zu bezweifeln, dass Madonna ihre Quickie-Scheidung derart künstlerisch virtuos und furios verarbeitet, wie hier Ben Folds seine Trennung.

Zum Reinschnuppern in Ben Folds wunderbare Welt empfehle ich den Genuss des grandiosen Cologne in hohen Dosen sowie das poppige Duett You don’t know me mit Regina Spektor. Dass Ben Folds nicht nur sein super Musiker, sondern auch ein lustiger Vogel mit Sinn für schrägen Humor ist, beweisen die beiden Videos übrigens auch.

Girls, boys, arts, pleasure

Posted in Backlist, Soundtrack of my life with tags on November 22, 2008 by moz

Don’t ask me why and how: Wir kamen Freitag im Büro auf die Pet Shop Boys zu sprechen. Hui, da gehen die Meinungen aber gerne mal ganz schnell meilenweit auseinander. Ich bin auf der Skala deutlich bei „Yes!“ einzuordnen. Aber warum? Was mag ich an der Mucke eigentlich?

First of all: I love Pop Songs! Zum zweiten beschränkt sich meine Liebe zu den Pet Shop Boys aber auch auf den überschaubaren Zeitraum der ersten vier (Disco mitgezählt) Alben und wenige spätere Ausnahmen. Die erste LP Please halte ich für einen Meilenstein der Popgeschichte. Warum? Two divided by zero, West End Girls, Opportunities, Love comes quickly, Suburbia, Tonight is forever, Violence, I want a lover, Later tonight, Why don’t we live together. Jedes Stück auf dieser Platte ist ein Juwel. 2008 genauso wie Anno 1986. Es gibt Künstler, die froh wären, nur einen Song dieser Qualität geschrieben zu haben. Ein ganzes Album voll schaffen wenige.

Zynismus mit Herz oder viel Herz, das sich ab und an in Zynismus kleidet, so könnte man die frühen Songs der Pet Shop Boys beschreiben. Man nehme nur eine meiner all time favourite Liedzeilen, I love you. You pay my rent. Wie viel Herz hinter dem zeitweilig tarnend zur Schau gestellten Zynismus steckt, kann man in Later tonight spüren.

Ich denke, wegen solcher Perlen wie dieser oder auch der Wiederbelebung von Dusty Springfield mit What have I done to deserve this liebe ich die Pet Shop Boys, trotz Go West und New York City Boy.

Und hier noch eine eher vergessene Köstlichkeit aus dem Album Remix-Album Disco (1986): Paninaro. Simpel? Groß.

Tell me now you don’t disagree.

Such Great Heights: Original vs. Cover

Posted in Cover me with tags , , on November 22, 2008 by moz

Yippehh! Ich habe die Pollfunktion entdeckt! Künftig werde ich Coverversionen und ihre Vorlagen also immer zur Abstimmung stellen.

Den Start machen wir mal mit Such Great Heights. Das Original stammt bekanntlich von Postal Service, zur Erinnerung hier noch mal.

Ben Folds hat den Titel mit Freu(n)den gecovert.

So, time for the Poll:

Ode an die Smiths – Part 6

Posted in Backlist, Soundtrack of my life with tags , , , on November 14, 2008 by moz

Stimmt: Ich bin der Meinung, dass die Gitarre im Vergleich zu anderen Instrumenten in ihrer Bedeutung manchmal doch zu hoch gehängt wird – insbesondere von Gitarristen.

Aber Ehre, wem in dieser Zunft Ehre gebührt und Johnny Marr ist einer von ihnen. Außerdem ist er ein fast genauso guter Fußballer (wurde fast Profi) und ManCity-Fan. Jüngere Semester mit Geschmack dürften ihn am ehesten als Mitglied von Modest Mouse kennen.

Mr. Maher, wie er ja eigentlich heißt/hieß, hat viele vornehmlich englische Gitarristen beeinflusst, im Fall der Gallaghers hätte das nicht Not getan. So oder so: Ohne ihn waren die Smiths undenkbar.

Ein Song, bei dem ich mich immer wieder wie Bolle über Marrs wunderbare Gitarre freue, ist I want the one I can’t have (anschauen, feine Aufnahme eines Konzerts von 1986 in Salford!). Ein großer Song, allein schon für die Liedzeile:

On the day that your mentality
Decides to try to catch up with your biology
Come round …

würde ich Morrissey gerne mal ein Pint spendieren.

And if you ever need self-validation
Just meet me in the alley by the
Railway station …

… but somehow you found me

Posted in Cover me, Soundtrack of my life with tags , , on November 13, 2008 by moz

Danke für Eure Meinung zum neuen Bondsong, nach meinem gestrigen Kinobesuch will ich Euch die meine auch nicht vorenthalten. Ich finde, der Titel passt gut zum neuen Film. Alles ein bisserl disparat, ein wenig hier und da, mit dem Sinn für die große Geste, ein wenig eckig, ohne festen Boden unter den Füßen, dabei aber sicher immer noch unterhaltsamer als anderes Action-Popcorn-Kino der letzten Monate,

As promised:

Einer meiner liebsten Bond-Songs ist immer noch Carly Simons Nobody Does It Better, hier das Lied mit dem damaligen Vorspann des Films. Herrlich schnulzig-blumig, oder?

Und wer hat’s gecovert? Radiohead. Yes, seht selbst. Ach, die Jungs haben einfach Geschmack! Tom, Du Gnom, ich liebe Dich!

And as things fell apart…

Posted in Backlist, Backstage with tags , , on November 12, 2008 by moz

Per Zufall gefunden und mich spontan gefragt, wie das dann aussehen soll:

American Psycho soll als Musical den Broadway erobern, meldete zum Beispiel Reuters. Na, ob das das nächste Mitmach-Kultmusical nach Hair und Rocky Horror wird? Ich sehe schon kollektive Publikums-Schlachtszenen zum knackigen Sound von Huey Lewis vor mir. Oder Menschen, die sich gegenseitig mit Visitenkarten beschmeißen.

Das wird doch sicher

Fleisch, Fleisch, Fleisch

Fleisch, Fleisch, Fleisch, Patrick!

(Geneigte) Leser des Romans von Bret Easton Ellis wissen, dass neben dem Abschlachten von Prostituierten, Kollegen und Obdachlosen überwiegend mediokre Musik der 80er eine große Rolle im Leben von Patrick Bateman spielt. Na, das wird ja ein riesiger Spaß, das Musical.

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