Space Oddity verpeilt

Doorie, befreundete Autorin des Blogs Zapfenstreich, hat mich auf die nette Geschichte des nach eigener Auskunft schlechtesten Talentscouts der Welt aufmerksam gemacht. Er erzählt auf Süddeutsche.de über seine Zeit als Scout für CBS in den späten 60er Jahren. Derek Johns wurde dann lieber Buchverkäufer…

Blieb er aber nicht. Derek Johns ist inzwischen ein wohl vergleichweise bekannter britischer Novelist geworden, zumindest finden sich Rezensionen seiner letzten Romane im The Independent oder im Guardian. I wonder, ob er in einer Zeitung über sein erfolgloses Leben als Musiktalentscout schreibe dürfte oder wollte, wenn dem nicht so wäre…

By the way: Simon Napier-Bell, zeitweilig ungleich erfolgreicher als Talent-Scout und Manager diverser Bands und Künstler von den Yardbrids bis zu Wham!, hat schon vor einiger Zeit mit Black Vinyl, White Powder ein sehr lesenswertes Buch über die Wirkung von Sex und Drugs auf die britische Musikindustrie der 60er, 70er und 80er geschrieben, hier eine damalige Rezension des Independent. Ist echt fluffy geschrieben und enthält viele kleine Oh! und Ah! Momente.

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