Archiv für Dezember, 2008

As promised: Euch allen noch einmal ein volles Glas!!

Posted in High Rotation with tags , , on Dezember 31, 2008 by moz
und tschüss, 2008!

und tschüss, 2008!

Heute bitte alle schön feiern, dabei mindestens 1x Der letzte Tag hören! Bis uns der Himmel auf den Kopf fällt…

Für mich die Single des Jahres 2008.

Tingeltangel Bob: Warum sind wir noch mal nicht aufs Konzert? Deppen, wir!!

Best of 2008 mal anders

Posted in Backlist, Soundtrack of my life on Dezember 30, 2008 by moz

Die berühmt berüchtigten Tage zwischen den Jahren sind ja auch die Zeit der vielfältigsten Jahresrückblicke, natürlich auch der musikalischen Art. Ich küre jetzt mal meine liebsten Liedzeilen des ausklingenden 2008, manche in 2008 veröffentlicht, manche auch einfach nur in 2008 (wieder)entdeckt.

Ben Folds, The bitch went nuts

The bitch went nuts
She photoshopped my face onto every boy who’d done her wrong

Superpunk, Das waren Mods!

Ich erinner mich gut an die grünen Jacken mit Aufnähern drauf, das waren keine Spacken: Das waren Mods!
Sie trugen winzige Schuhchen und enge Hosen, sie ernährten sich aus Pillendosen: Das waren Mods!

Late of the Pier, Space and the Woods

Suicide is in my blood, it always was
But it doesn’t evaporate in the light any more

Magnetic Fields, Too drunk to Dream

I gotta get too pissed to miss you
or I’ll never get to sleep

Amanda Palmer, Another Year

I’m not as callous as you think, I barely breathe when you are near
It’s not as bad when I don’t drink, I think I’ll wait another year

Elbow, Bones of You

When out of the doorway the tentacles stretch of a song that I know
And the world moves in slomo. Straight to my head like the first cigarette of the day

The (English) Beat, Mirror in the Bathroom

Mirror in the bathroom please talk free
The door is locked, just you and me

Gang of Four, Anthrax

Love’ll get you like a case of anthrax
And that’s something I don’t want to catch

The Kills, Cheap and Cheerful

I’m sick of social graces, show your sharp-tipped teeth
Lose your cool in public, dig that illegal meat

Peter Fox, Der letzte Tag

Reich mir Dein Glas, es könnte voller sein

The Week that was, Scratch the Surface

So give to me some purpose, you’ve only scratched the surface

Gustav, Verlass die Stadt

Bevor die Glut in Dir erlischt, verlass die Stadt, die keine ist

Top, Old Boys!

Posted in On Stage, Soundtrack of my life with tags , , , , on Dezember 29, 2008 by moz

Mein wohl letztes Konzert des Jahres war doch noch mal eine feine Sache. Mit der Karte beschenkt von K. und M. ging es in den Festsaal Kreuzberg zu Superpunk. Das ist nach gut zehn Jahren wie der Besuch von alten Freunden, die immer mal wieder in der Stadt vorbeischauen.

Top Old Boys aus HH und Co. in Kreuzberg

Top Old Boys aus HH und Co. in Kreuzberg

Es hat mit den Top Old Boys wie immer Spaß gemacht und gut getan, insbesondere das laute Mitbrüllen von Neue Zähne für meinen Bruder und mich und Man kann einen ehrlichen Mann nicht auf seine Knie zwingen.

Danke an die werten Schenker!

P.S.: Wer schon immer mal in 3.11  min. erfahren wollte, was Mods waren und ab und an auch heute noch sind, der schaue mal auf der myspace-Seite von Superpunk vorbei und höre sich Das waren Mods an, lohnt sich!!!

Rick Warren betet für Obama

Posted in Off Record with tags , , on Dezember 21, 2008 by moz

Rick Warren, Pastor der Saddleback Church, wird bei Obamas Inauguration das Gebet sprechen, wie zum Beispiel die Süddeutsche berichtet.

Well, well. Das ist für mich in etwa so, als wenn seinerzeit Fuldas Dyba (für die Spätgeborenen oder schnell Verdrängenden unter uns hier ein paar Erinnerungen an den wackeren Johannes Dyba) bei Fischers Turnschuhinauguration im hessischen Landtag hätte vorbeten dürfen. Oder irre ich da? Wo liegt der Unterschied?

Was sagen eigentlich die zahlreichen Obama-Anhänger unter meinen Freunden dazu? Ich ahne es schon, mir blüht die Argumentation vom klugen politischen Schachzug oder so ähnlich?

Meine alten Freunde vom evangelikalen Ufer

Posted in Off Record with tags , , , , , on Dezember 20, 2008 by moz

Wir hatten es hier schon einmal ausführlicher mit meinen biographischen Untiefen, zu denen auch Jahre im Dunstkreis der Evangelischen Allianz gehören. Auch deswegen verfolge ich immer noch mit großem Interesse Themen, bei denen es um die unendliche Toleranz evangelikaler Gruppen im Umgang mit Andersdenkenden geht.

Im SchulSpiegel ist ein Beitrag über den Furor deutscher Evangelikaler gegen einen Artikel in der bpb-geförderten deutschlandweiten Schülerzeitung Q-rage zu lesen. Zwei junge Autoren hatten sich im Umfeld des diesjährigen Christivals näher mit dem Phänomen „Evangelikale“ auseinandergesetzt. Im SchulSpiegel-Beitrag auch ein Link zum PDF der betreffende Ausgabe. Wer den Artikel liest, wird zugeben, dass die beiden Autoren sich nicht unbedingt unvoreingenommen mit dem Thema auseinandersetzen und hier und da leicht selbstverliebt den einen oder anderen oberklugen und oberflächlichen Bonmont einbauen.

Nevertheless benennen sie Fakten, die so stimmen und eigentlich für sich sprechen. Wie zum Beispiel die ja bereits bekannte Tatsache, dass auf dem Christival erst kurzfristig ein Workshop aus dem Programm genommen wurde, in dem unter dem Titel „Homosexualität verstehen – Chance zur Veränderung“ Wege aus dem vermeintlichen Irrweg Homosexualität aufgezeigt werden sollten. Wer sich ein wenig auf der Internetseite der Evangelischen Allianz umschaut, wird zu bestimmten Themen glasklare Positionen (Missionierung von Juden, Homosexualität, Abtreibungspraxis) finden, die man nicht unbedingt teilen muss. Aber gut, solange das Grundgesetz nicht tangiert wird (und darüber könnte man ganz schnell anfangen zu diskutieren, wenn es zum Beispiel um die unantatsbare Würde des Menschen geht), bitte.

Fakt ist auch, dass die Evangelische Allianz stellvertretend für viele Evangelikale und mit ihrem Leitmedium idea spektrum an der Seite äußerst erbost ist über den Artikel und vor allem einen Begleitbrief zur Ausgabe, in der bpb-Chef Krüger für das Heft mit dem Schwerpunktthema „Islam“ mit den Worten wirbt: „In der Zeitung finden sich interessante Informationen, wie islamistische und evangelikale Gruppen, die wichtige Freiheitsrechte in Frage stellen, Jugendliche umwerben“ (zitiert nach SpiegelOnline).

Es darf ja viel passieren für einen Evangelikalen, aber sicher nicht, mit Islamisten in einen Topf geschmissen zu werden. Ihr Zorn gilt vordergründig vor allem dem Anschreiben von Krüger, der auch prompt den Kotau vor jenen machte, die man unter keinen Umständen öffentlich als „christliche Fundamentalisten“ bezeichnen darf. Hartmut Steeb, Vorstand der Evangelischen Allianz, spricht von Rufschädigung.

Hartmut Steeb hat klare Positionen. Wer will, kann im Webauftritt von Junge Freiheit ein Interview nachlesen (dahin verlinke ich nicht, geht mal schön via Suchmaschine), in dem Steeb unter anderem vor der „schleichenden Islamisierung“ unserer Gesellschaft warnt und festhält, dass die „stehende Herausforderung des Gender Mainstreaming, das unter dem Deckmantel anscheinender Gleichstellung die schöpfungsgemäße Polarität der Geschlechter negieren will“, einen kirchlichen Weckruf anmahnt.

Meines Erachtens lässt allein die Wahl des Mediums tief blicken, von den Inhalten will ich hier erst gar nicht anfangen. An jenem Rand, der mitunter gerne noch beschwichtigend als „rechtskonservativ“ bezeichnet wird, rottet es sich mit Berufung auf Jesus Christus doch gleich noch viel besser zusammen.

Capital (it fails us now)

Posted in Soundtrack of my life on Dezember 19, 2008 by moz

Was Makro abläuft und uns ständig neue, aberwitzige Schlagzeilen Marke 50-Milliarden-Dollar-Schwindel beschert, schlägt sich natürlich dieser Tage auch Mikro in Abertausenden deutschen Unternehmen nieder. „Mitarbeiter freisetzen“ nennt man das heutzutage. Zuerst sind die Freien  dran und über Leiharbeitsfirmen angeheuerte Kräfte. Dann geht es an die Mitarbeiter in Probezeit und mit Zeitverträgen. Und so weiter und so fort.

Mir bleibt angesichts dessen, was ich die letzten Tage so erlebt habe, nur zu sagen: Ich kann gar nicht so viel essen, wie ich gerne kotzen möchte.

Capital (it fails us now) – stellte Gang of Four schon 1982 fest.

Für Mehr reicht es bei mir derzeit nicht, sorry.

Verriss…

Posted in Off Record, Soundtrack of my life with tags on Dezember 18, 2008 by moz

Wie es einem mit liebevoll, ohne jeden Arg und Hintersinn, vollkommen anspielungsfreien Compilations für Freunde ergehen kann, ach, lest es selbst hier…

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