Rick Warren betet für Obama

Rick Warren, Pastor der Saddleback Church, wird bei Obamas Inauguration das Gebet sprechen, wie zum Beispiel die Süddeutsche berichtet.

Well, well. Das ist für mich in etwa so, als wenn seinerzeit Fuldas Dyba (für die Spätgeborenen oder schnell Verdrängenden unter uns hier ein paar Erinnerungen an den wackeren Johannes Dyba) bei Fischers Turnschuhinauguration im hessischen Landtag hätte vorbeten dürfen. Oder irre ich da? Wo liegt der Unterschied?

Was sagen eigentlich die zahlreichen Obama-Anhänger unter meinen Freunden dazu? Ich ahne es schon, mir blüht die Argumentation vom klugen politischen Schachzug oder so ähnlich?

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2 Antworten to “Rick Warren betet für Obama”

  1. Hm. Aus europäischer, oder vielmehr säkularer Sicht, ist das schon befremdlich … Es läßt sich zwar erklären mit dem engen Bezug amerikanischer Politik zur Religion – und zwar über alle Partei- und Relionsgrenzen hinweg … ich hätte jedoch von Obama erwartet, auch in dieser Frage vielleicht neue Wege zu gehen …

  2. Der enge Bezug ist nicht zu leugnen, das stimmt. Aber muss es denn auch gleich wieder ein Hardliner sein? OK, Mr. Warren hat auch schon mal was von der 3. Welt gehört und mixt munter befreiungstheologische Ansätze in seine Aussagen. Aber er ist nicht unbedingt die religiöse Mitte der USA.

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