Archiv für Dezember, 2008

Happy Birthday…

Posted in Backlist, Soundtrack of my life with tags , on Dezember 15, 2008 by moz

alte Schrappnase! Dies ist nun weder Zeit noch Ort, in Gänze zu erläutern, wie manche Menschen zu ihren ständigen oder temporären Bei- und Spitznamen kommen. Meine alte Schulbankkumpanin C. hatte noch ganz andere feine Spitznamen, die ich ihr und Euch hier erspare.

Nevertheless: Die Nase ist längst verheilt. C., face it, wir sind inzwischen so alt, wie wir nie werden wollten.

Und womit feier ich Dich und Deinen Geburtstag angemessen? Right: Never let me down.

See ya! Zum Beispiel nächsten Juni in der Arena in Frankfurt…

und mit den besten Grüßen an das Schnakenbein!

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Verlass die Stadt…

Posted in High Rotation with tags , on Dezember 13, 2008 by moz

eben bei youtube gefunden, Gustav mit Verlass die Stadt live in Krems samt Blaskapelle.

1 mit ***

Torture in the name of

Posted in Backlist, Soundtrack of my life with tags , , on Dezember 13, 2008 by moz

Musik kann eine Folter sein, das wissen wir alle. Bei unserer gestrigen Firmenweihnachtsfeier traf das auf den einen oder anderen Song auch zu. Aber ebenso, wie man sich bekanntlich Menschen schön trinken kann, geht das bis zu einem begrenzten Grad auch mit Musik. Dann schwingt man plötzlich zu Dingen das Tanzbein, die einen sonst müde lächeln lassen. Und am nächsten Morgen ist es einem dann ein wenig peinlich. Am lustigsten, vor allem für die beobachtenden Mitmenschen auf der Firmenweihnachtsfeier, ist die Kombi, mit schön getrunkenen Menschen zu schön getrunkener Musik zu tanzen. Hui! Das macht wirklich allen Spaß.

Mit dem Begtriff der Folter gehe ich hier sehr lax um. Dabei kann und wird Musik natürlich in der Tat als ganz reales Instrument der Folter eingesetzt. Und da hört der Spaß auf. Tagelang in extremer Lautstärke Enter Sandman oder die Titelmelodie der Sesamstraße hören zu müssen, zermürbt Menschen systematisch und ist sicher eine extreme Qual. Zero dB, ein Zusammenschluss der NPO Reprieve und der Musicians Union informiert über den Einsatz von Musik als Folterinstrument. Folteropfer haben Musiktitel benannt, mit denen sie in Lagern wie Guantanamo bearbeitet wurden, die Liste findet sich  hier.

Auf der Liste findet sich unter anderem Killing in the Name of von Rage against the Machine. Mir stellte sich spontan die Frage, ob die Folterer einfach nur einen lauten, möglichst aggressiven Rumms-Song haben wollten oder ob sie ganz bewusst den wohl bekanntesten Song der bekennend politisch linksalternativen US-Band mit einer ausgeprägt imperialismuskritischen Haltung ausgewählt haben. If so: f* you!

Und weil wir gerade bei Rage against the Machine sind: Euch ans Herz gelegt sei die Single Testify aus dem Jahr 2000, unter anderem ein deutliches Statement gegen das ja de facto Zweiparteiensystem der USA. Hat für mich an Aktualität nichts verloren, Heiland Obama hin oder her.

Zensierte Klobrillen

Posted in Backlist, Off Record on Dezember 11, 2008 by moz

Ich verlinke ausnahmsweise mal zum Spiegel-Ableger Eines Tages, der mir ansonsten nicht reingeht, weil mir Spiegel Online einfach bei jeder Gelegenheit versucht, den reinzudrücken. Und das nervt.

Aber die Zusammenstellung zensierter Plattencover und ihrer Alternativversionen ist ganz witzig.

Lichtspiele…

Posted in Off Record on Dezember 10, 2008 by moz

Spiele bei Flutlicht, die haben schon was. Köln bot vor Anpfiff einen ganz tollen Himmel über dem Stadion.

Kölner Lichtspiele

Kölner Lichtspiele

Gretchenfrage: Wie hältst Du es mit Cora und warum?

Posted in Soundtrack of my life with tags , on Dezember 8, 2008 by moz

Doorie kommentiert meine Aussage, eher friere die Hölle zu als dass ich anfangen würde, die Musike von Cora Frost zu mögen, mit der Frage:

Okay, Cora Frost ist echt schräg. Und mitunter anstrengend. Aber was ist ihr Fehler, Deiner Meinung nach?

Liebe Doorie, she’s simply not my cup of tea. Das ist wahrhaftig nicht ihr Fehler, meiner aber auch nicht. Wahrscheinlich verdankt sich der Umstand meiner tiefen Ratlosigkeit gegenüber Coras musikalischem Schaffen schlicht der Tatsache, dass mir meine verehrte Freundin K. in einer Phase tiefer tiefer Cora Frost-Verehrung nahe an der Grenze zum Wahn Frau Frosts Musik bei jeder Gelegenheit nahe bringen wollte. Aber auch nach 30mal Dicke Marie und gefühlten 180mal Wildschweinserenade blieb ich eher , nun ja, sagen wir, kühl. Musikalische Erziehungsversuche dieser Art erreichen selten bis nie ihr Ziel, aber sehr gerne das totale Gegenteil.

Ich begehe diesen Fehler ja alle Nas‘ lang selbst wieder: Dem besten Ex-Flatmate aller Zeiten habe ich zum Beispiel Johnny Cash in unserer gemeinsamen Zeit immer wieder angedeihen lassen. Den muss man doch einfach groß finden, fand ich. Nee, muss man nicht. Und wie leid tut mir die gute „Mina“, der ich immer wieder unverdrossen bis zum Abwinken Songs von Franz Ferdinand aufgenommen habe, obwohl ihr der Kram von denen nicht reinging.

Ich möchte mich daher hiermit vorsorglich schon mal bei all jenen entschuldigen, die sich die nächsten Tage und Wochen wieder über eine meiner berühmt-berüchtigten Musikzusammenstellungen freuen müssen und dabei sicher auch hier und da sowas wie musikalische Erziehungsversuche wittern. Dinge, die man liebt oder gerade unglaublich toll findet, möchte man eben mit Menschen teilen, die einem am Herzen liegen. Hört einfach weg, wenn es zu schlimm wird. Und zu Eurer (überwiegenden) Beruhigung sei gesagt: Cora ist ganz sicher nicht dabei…

Killersong

Posted in High Rotation, Soundtrack of my life with tags , on Dezember 8, 2008 by moz

Die gestrige Auswärtsfahrt brachte mir neben dem Genuss von Kölsch, Krüstchen, grenzenloser rheinischer Gastfreundschaft und Fabulierfreude sowie zwei Toren von Petric, gefühlten acht vergebenen Großchancen von Olic und drei Punkten für den HSV auch eine wesentliche neue Erkenntnis über das unten jüngst vorgestellte Album Who killed Amanda Palmer ein: Die zweite Hälfte hat mehr zu bieten, als von mir behauptet.

Gestern Abend saßlag ich erschöpft und kölschsediert im ICE, über dieses Spiel und alle Spiele der Welt war wirklich mehrmals aber auch alles gesagt worden. Also Kopfhörer rein und den iPod an. Und während ich so vor mich hindämmerte, kam er, der offizielle Killersong von Amanda Palmers Soloalbum. Fein hinten raus platziert. Ich halb eingeschlafen, mithin hilflos.

I think I’ll wait another year, it’ll be the best year ever. (Never mind the Video, einfach nur hören)

Ein Killer.

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