„He gives good kids bad ideas“ – Thank’s John Hughes

Ja, das ist ein Blog über Musik, auch wenn das bei dem einen oder anderen Abstecher mal nicht so erscheinen mag. Aber Musik ist für mich auf vielfältige Weise mit dem Visuellen verbunden. Da sind zum einen die ganz privaten biografischen inneren Filme, die bei dem einen oder anderen Song ablaufen und mitunter in der hiesigen Rubrik Soundtrack of my Life eine Rolle spielen. Da sind zum anderen eben auch die „richtigen“ Filme, die auch durch den Score oder den Soundtrack, durch den Einsatz bestimmter Songs, eine besondere Faszination entfalten.

Kind der 80iger, das ich bin, spielten in meiner Adoleszenz eine Reihe von Teen-Highschool-Filmen eine sehr prägende Rolle. Bevor er (Ex)Ehemann von Sarah Jessica Parker wurde, war Matthew Broderick für mich schlicht Ferris Bueller und als solcher unangefochten genial. Mit Ferris macht Blau verbinde ich vor allem aber auch Musik: Sigue Sigue Sputnik und Yello (in der genialen Ferrariszene) zum Beispiel. Ähnlich geht es mir bei OMDs If You Leave. I touch you once, I touch you twice, und ich lande wieder mit Duckie und Andie auf dem Highschoolball. Nimm Duckie! Wie kann man nur auf einen Typen stehen, der Blane heißt?

Jede Wette auch, dass Don’t You Forget About Me bei vielen Menschen meiner Dekade unweigerlich den genialen Haufen nachsitzender Schüler aus dem Breakfast Club in Erinnerung ruft. Ferris Bueller’s Day Off, Pretty in Pink, The Breakfast Club und ebenso Some Kind of Wonderful sind alles Filme von John Hughes. Sicher bleiben sie letztlich alle mal mehr (Pretty in Pink, Some Kind of Wonderful) mal weniger (Ferris Bueller’s Day Off, The Breakfast Club) gewissen Konventionen treu. Die totale Revolte bleibt aus, für die Unangepassten und Underdogs gibt es letztlich immer ein kleines wenig Happy End durch ein kleines wenig Assimilation. Aber immerhin hatten die Filme mal einen Ansatz von subversiven Charme in der heilen Highschoolwelt. Und alle genannten Filme zeichneten sich auch durch Songs aus, die in bestimmten Szenen einfach saßen.

John Hughes ist dieser Tage im Alter von 59 Jahren gestorben.  Longe live Cameron and Ferris!

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3 Antworten to “„He gives good kids bad ideas“ – Thank’s John Hughes”

  1. Und auch, wenn ich den Titelsong des Breakfast Club nach diesem Eintrag wahrscheinlich für den Rest des Abends im Kopf haben werde…muss ich doch bei diesem Film unweigerlich an die Szene denken, in der Ally Sheedy mit ihren Schuppen Schnee auf die Zeichnung zaubert…ein Film vor allem für all die Nerds unter uns. Also eigentlich für uns alle!?

  2. […] mehr Spaß haben hat außer Teile des Titels leider überhaupt nichts mit dem damaligen  Film von Howard Hughes zu tun. Ein kleines, unschuldiges Schwein wird in wirklich schweineverachtender Manier in pinke […]

  3. […] Pink. Der kam in einer leicht gemainstreamten Fassung auf dem Soundtrack zum gleichnamigen Film von John Hughes zu Ehren und weiterer […]

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