18 Tage nach dem Desaster…

So, es hat etwas gedauert, bis ich aus der Post-Bundestagswahl-Schockstarre wieder erwacht bin. Das ist schon seltsam: Da steht ein erwiesenermaßen durchgeknallter Fleischergeselle mit dem Hackebeil vor Dir und sagt „Also, bereite Dich mal seelisch drauf vor, gleich ist Deine Hand ab, hehe.“ Du kennst die Fakten und weißt 100%, dass es kein Entrinnen gibt. Aber Du denkst  „Ja ok, das wird so kommen. Aber vielleicht haben höhere Mächte ja doch ein Einsehen und stoppen diesen durchgeknallten Fleischergesellen mit seinem Hackebeil?“ Nö, tun sie nicht. Und ganz erstaunt schaust Du auf die Stelle, wo eben noch Deine Hand war. Fragt mal SPDler nach ihren Gefühlen am Wahlabend: Ungefähr so? Naja, ok, Ihr hattet das Beil in der Rechten und habt die Linke selber abgehackt, oder so?

Egal, ich bin noch nicht ausgewandert, wie nach am Freitag vor der Wahl vollmundig angekündigt. Geht ja auch nicht soo schnell. Und wohin auch nochmal?

Es gibt tausend Wege des Widerstands gegen das, was da auf etlichen Feldern auf uns zukommen wird. So wie diese Plakat in bester John-Heartfield-Manier:

Wir wählen die "Unter-den-Teppich-Kehrerin", verfremdete ein unbekannter Plakatkünstler das Wahlplakat der neuen und alten Mutter der Nation.

Wir wählen die "Unter-den-Teppich-Kehrerin", verfremdete ein unbekannter Plakatkünstler das Wahlplakat der neuen und alten Mutter der Nation.

Choose your topic, choose your way to oppose, but choose anyway.

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