Archiv für Februar, 2010

Noch mehr California Sun – nicht nur von der Westküste

Posted in High Rotation with tags , , , , on Februar 26, 2010 by moz

Bei 78s nennen sie es nicht ganz unzutreffend“ Beach-Boys-Indie“. Tauft es, wie Ihr wollt:  Bands wie The Drums, Girls oder The Morning Benders haben in den letzten Monaten eine feine Miniwelle losgetreten (und mir im kalten deutschen Winter Sommer, Sonne und Strand gebracht). Moz ist hocherfreut, denn ein devoter Anhänger der Beach Boys, as not only god knows. Mögen sich die genannten Bands nicht gegenseitig das Wasser abgraben, sondern gemeinsam die Welle reiten.

Und wem es dann doch zu harmonisch, zu melodisch und zu fehlerfrei mehrstimmig wird: The Crocodiles haben Bob Dylan gecovert, uhh.

P.S.: The Drums sind morgen im Berliner Lido. Ausverkauft.

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Am 26. Februar ab ins Beach House!

Posted in High Rotation with tags , , on Februar 24, 2010 by moz

Tja, Sommer, Sonne und Meer – das wäre jetzt was. Dauert aber noch etwas. Weniger lang warten müssen wir auf das neue Album von Beach House. Denn Teen Dream erscheint meines Wissens  in Deutschland am 26. Februar.  Norway ist ebenso darauf zu finden wie das auch nicht mehr ganz taufrische Used To Be. Warum auch nicht, beide Songs sind ja 1a. Ich freue mich auf den Rest!

Die Sterne goes Andreas Dorau

Posted in High Rotation, Soundtrack of my life with tags , , on Februar 23, 2010 by moz

Was sich schon letztes Jahr bei der Single Deine Pläne stehen bei mir im Hinterstübchen einschlich, verfestigt sich angesichts der 24/7-Hörproben der Helden meiner Tellerwäscherjungend: Ich muss unwillkürlich an Andreas Dorau denken. Der hatte bekanntlich groovige Diskosounds schon im Gepäck, als andere Teile Hamburgs noch mehr mit Verstärkern beschäftigt waren. Life in Quiz, Stadt der Reichen oder auch Deine Pläne und bling! habe ich das Cover von 70 Minuten unerklärter Herkunft vorm inneren Auge und Girls in Love im Ohr, So ist das nun mal.

Und da sind wir auch schon beim (vorläufigen) Fazit: Ich habe nix dagegen, wenn Die Sterne, die den Groove eh schon immer hatten, auf 24/7 jetzt eben den Diskogroove pflegen. Aber Andreas Dorau hat’s für mich auf dieser Tanzfläche einfach besser druff, Punkt.

Nie zu früh und gerne immer wieder: Liebeslieder…

Posted in High Rotation with tags , on Februar 22, 2010 by moz

… so sie denn aus dem Hause Merritt stammen! The Magnetic Fields haben jüngst das neue Album Realism auf den Markt gebracht.

Im Vergleich zu Distortion scheppert es wieder deutlich weniger. Unprätentiös eingespielt, im Stile von 69 Love Songs.

Auf der Liste meiner liebsten Liedzeilen zur Begleitung der alljährlichen „No-Booze-Fastenzeit“ ist

you can’t go ‚round just saying stuff
because it’s pretty
and I no longer drink enough
to think you’re witty

aber so was von sicher dabei!!!

I Hate People, But I like You

Posted in High Rotation with tags , on Februar 21, 2010 by moz

Wer könnte wohl ein besserer Duettpartner sein als Iggy Pop, wenn man Liedzeilen wie

I thought that we could get together
I thought that we could have some fun
Just the two of us
Alone together
Hating everyone!

schmettern will? Okay, abgesehen von Mark E. Smith natürlich.

Jemina Pearl liegt mit ihrer Wahl absolut richtig und das Ergebnis I Hate People ist ein wunderschöner catchy Singalongsong, den ich gerne in meine High Rotation aufnehme. Der Song findet sich auch als Free Download bei stereogum.

musicblogocide 2010: Von Kanonen, Spatzen und blogger.com

Posted in Backstage, Off Record with tags , , , , on Februar 20, 2010 by moz

In den letzten Wochen hat Google bekanntlich mehrere bekannte US-Musikblogs aufgrund von angeblichen Verstößen gegen den US-amerikanischen „Digital Millenium Copyright Act“ (DMC) pulverisiert. Diverse Plattenfirmen hatten zuvor in den betreffenden Blogs zum freien Download gepostete MP3s moniert, die ihrer Ansicht ohne Erlaubnis als solche im Netz standen. Als Anbieter der Bloggerplattform blogger.com war Google gemäß des DMC-Rechtes verpflichtet, den betreffenden Content umgehend aus dem Netz zu entfernen, im Wiederholungsfall den Anbieter des Contents selbst gegebenenfalls zu bannen. Gesagt, getan und woosh spülte der Host Google in der Folge nach der Entfernung einzelner Files dann auch die kompletten Inhalte von Blogs wie I Rock Cleveland und To Die By Your Side den www-Abfluss runter. „Blog nicht gefunden“, heißt es seitdem lapidar. Wohl dem, der einen aktuellen Backup sein eigen nannte und mit wenig Verlust umziehen konnte, wie zum Beispiel I Rock Cleveland, dieser Blog ist jetzt unter blog.irockcleveland.com zu finden.

Die betroffenen Blogger ihrerseits verstanden und verstehen zum Teil die Feinheiten des DMC-Rechtes nicht oder nicht mehr. Denn Labels ließen von ihren Rechtsabteilungen MP3-Files beanstanden, die aus den PR-Abteilungen derselben Labels oder direkt vom Künstler mit der ausdrücklichen Erlaubnis zur Veröffentlichung im Blog an die Blogger gegangen waren. Andere Blogger äußerten, sie hätten aufgrund der Abmahnungen überhaupt nicht gewusst, welche spezifischen Inhalte gemeint gewesen seien. Und insgesamt hatten viele der der Blogger wohl zunächst gedacht, mit der Enfernung einiger Files durch Google sei das Problem aus der Welt  und hatten darauf verzichtet, die ihrer Ansicht nach rechtmäßige Nutzung einzelner Files anzuzeigen – nicht wissend, dass laut DMC dennoch im Wiederholungsfall Komplettlöschung drohen kann.

Einen guten und sehr differenzierten Überblick über die Problematik gibt der Beitrag Musicblogocide 2010 – The Blame Game von Jonathan Bailey (in seinem Blog PlagarismToday).

Mircrophone In The Matress

Posted in High Rotation with tags , on Februar 16, 2010 by moz

Ich gebe zu, dass der Bandname Ballerina Black in der Tat extrem nach einer Visual Kei-Combo. Und sowohl Bass als auch Melodieführung von Microphone in the Matress rufen mehr als einen musikalischen Untoten aus den späten 70igern und frühen 80igern zu uns, allen voran die Herrschaften von New Order. Macht aber nix, das Ganze ist per Rhythmusgruppe gut auf Tempo gebürstet und ein bisserl Pop schadet nie in grauen Wintertagen. Der Song hat sich sicher schnell überhört, bis dahin nimmt man den Schwung gerne mit.

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