Archiv für Mai, 2010

Give us some Pixies and some Roses and some Valentines

Posted in High Rotation, Soundtrack of my life with tags , on Mai 31, 2010 by moz

Wer jemals einen Tanzabend mit „Indiemusik“ besucht hat, wird bei der neuen Single von Divine Comedy schmunzeln. At the Indie Disco ist eine liebevolle Hymne rund um die kleine Rituale jedes Indieschuppens.

Meine Lieblingszeile so far:

And now we’re moving to the beat, staring at each others feet.

Shoegazers of the world, unite!

Das neue Album von Divine Comedy: Bang goes the Knighthood (in Deutschland draußen seit dem 28.05.2010)

Advertisements

The National nicht nur High Violet, sondern auch Pretty in Pink

Posted in Cover me, Soundtrack of my life with tags , , , on Mai 30, 2010 by moz

Manchmal können einem/mir musikalische Kleinigkeiten das angeschrammte Herz wieder etwas heilen.

Die Psycheldic Furs schrieben einst einen wunderbaren Song namens Pretty in Pink. Der kam in einer leicht gemainstreamten Fassung auf dem Soundtrack zum gleichnamigen Film von John Hughes zu Ehren und weiterer Berühmtheit.

The National, deren neues Album High Violet seit Erscheinen mein Herz dunkel wärmt, haben bereits 2007 eine Coverversion von Pretty in Pink aufgenommen. Der wunderbare Blog chromewaves.net v7.5 kramte diese Fassung sowie die beiden Versionen der Psycheldic Furs wieder heraus (da die Links zu den Psycheldic Furs in Deutschland nicht funzen: hier zumindest die Soundtrackvariante).

Guys, you made/saved my week. Danke!!!

Hier ein Link zur Fassung von The National.

P.S.: Na klar, die Dresden Dolls haben ja so ziemlich alles gecovert, was nicht bei „1!“ auf den Bäumen war … hört selbst.

go to Germany!

Posted in On Stage with tags on Mai 29, 2010 by moz

Man konnte ja kaum seinen Ohren trauen bei all den Punkten aus aller Herren Länder.

Somit waren meine getippten Pferdchen aus der Türkei und Griechenland nur unter platziert im Ziel.  Zumindest in Kreuzberg kam aber auch der kleine Serbe (eine Kumpel nannte ihn passend „die Brut von Bros“) gut an. Und Weißrusslands Schmetterlingsflügel waren wieder ein echter Kracher. Für sowas schalten wir doch ein.

Spanien: Alter, Du hättest den Song auch noch 10mal singen können und besser wäre es trotzdem nicht geworden.

UK: Setzen, 6. Nächstes Jahr bitte wieder ernsthaft mitmachen.

And finally, 12 points …

Posted in On Stage with tags on Mai 27, 2010 by moz

tja, das ist dann am Samstag mal wieder die gute Frage, wer die am häufigsten abbekommt.

Schweden schon mal nicht. Auch die Niederlande strichen soeben die Segel (lieber Weltmeister werden, wa!!). Die Schweiz ist mit einer Nummer, in der der Refrain aus „It’s raining men“ kräftig echote, ebenso kleben geblieben. Dafür ist die Ukraine mit einem sehr fragemtarischen Düster-Song weiter, Armenien mit Aprikosenkernen, Irland mit der bewährten Schmachtnummer von älterer Dame und die Türkei mit ordentlichem Ethno-Rock, der wohl europaweit ankommen dürfte.

Mein heimlicher Favorit bleibt aber Griechenland. Aus Mitleid und weil es so schön camp ist, macht es der ältere Herr namens Giorgios Alkaios.

Übrigens: Italien, San Remo-Hort, Mutterland des Schlagers und überhaupt, bleibt fern. Ebenso Österreich. Naja, letzteres schmerzt jetzt nicht soooo sehr.

Gorgeous not awesome…

Posted in Off Record with tags , on Mai 26, 2010 by moz

ist dieser Spot für das englische Fußballnationalteam von und mit Little Britian.

Es heißt ja auch Fitba nicht Soccer.

Liebe Belgier, Vietnamesen, Türken, Serben, Japaner …

Posted in On Stage, Soundtrack of my life with tags , on Mai 24, 2010 by moz

Schotten, Sorben, Bulgaren, Schweden, Franzosen, Inder (Hare Krishna zählt nicht, echt!) oder Griechen Berlins: Wo wart Ihr beim Karneval der Kulturen? Zumindest von der extrem gastfreundlich für das Fußvolk geöffneten Loge in der G*straße herab blickend konnte ich Euch nicht entdecken.

Dabei hätte ich mir vorab so schöne Wagen und Aktionen ausgemalt: Die Türken greifen den Griechen ein wenig unter die Arme, machen zusammen einen Tavli/Tavla-Mottowagen und spielen mit arglosen betrunkenen Berlinern um Geld. Die sicher hohen Gewinne fließen direkt  in die Staatskasse Griechenlands. Die Serben hätten uns ruhig mal eine gute Blechblascombo bescheren können. Nix gegen die 48 Spielarten des Samba und Trommeln für den Weltfrieden, aber auf die Dauer etwas monoton. Japan: Hallo?! Wenn irgendwelche Gamer als Gamesfiguren gehen, dann ist doch bei Euch richtig was drin mit dem ganzen Mangafundus! Oder eine rollende Sushibar? Eine Teezeremonie? Geishas?

Aber vielleicht, liebe Griechen, Japaner und Schweden, habe ich Euch jeweils auch nur nicht erkannt, weil ich nach dem gängigen Stereotyp Ausschau gehalten habe? Dafür kenne ich jetzt Dhalaristan. Und ich weiß mehr über polynesische Kriegstänze. Tolle Tattoos, die Herrschaften!

Hinten raus hatte es dann was von Love Parade. Gott, die Berliner, ein bisserl Techno geht halt immer.

Learning fürs nächste Jahr: Flaggenbuch mitnehmen!

[Bilder: Ich muss noch die Logenfotografen um Aufnahmen fragen…]

Former „First Mover“ Comes In Second

Posted in Backstage with tags , , on Mai 17, 2010 by moz

Sicher hart, wenn man locker in einem Genre rechts überholt wird, in dem man mal weit vorne lag.

Noch vor drei, vier Jahren war im Bereich „(Mainstream)-Pop + Frau + Avantgarde + Provokation + „Probably it’s feminism, somehow“ Christina Aguilera die einzig sichtbare Nachfolgerin der sich langsam ermattet zeigenden Madonna. Mal eben nach Dirrrrrrty (oder wie viel „r“ das auch immer hatte) mit Linda Perrys Hilfe Beautiful rausgehauen, für Selbstbestimmung, Selbstwert und sexuelle Freiheit jenseits von Normen plädiert – dat reichte.

Bis Frau Gaga kam, die sich nicht nur besser im postmodernen Theorierepertoire auskennt, sondern auch die Klaviatur der Selbstinszenierung im Bereich „Free Floating“ einfach noch besser drauf hat. Manchmal weiß man nicht mehr so genau, was Henne und was Ei: Reitet Frau Gaga die Bi-/Retro-Transgenderwelle am besten, weil sie einfach der cleverste Verstärker für längst vorhanden Signale ist? Oder ist eben jene Welle so massiv da, weil Frau Gaga sie geschickt mit in Gang gesetzt hat?  So weit hat sie einen schon, obwohl die Antwort nur a) lauten kann.

Egal. Frau Aguilera ist mit dem Stillen durch. Neuere Bilder/Interviews zeigen, dass sie äußerst gagaesk unterwegs ist – zum Teil ein wenig mit der  Haltung „Kinners, das habe ich doch schon immer gesagt, getan oder zumindest propagiert.“ Ob’s die Jugend in der Dorfdisko noch interessiert? Wir werden sehen. Stimmlich liegt sie immer noch weit vor Frau Gaga. Meilenweit. Das jüngste Video Not myself tonight zeigt, dass zumindest sie noch weiß, wer die Mutter der ganzen „Wir machen es (uns), wie wir wollen“-Kompanie ist: Madonna. Viel Spaß beim Zählen der Zitate.

%d Bloggern gefällt das: