Ton, Steine, Scherben trifft Drum ’n‘ Bass

Protestkultur Anno 2010 sieht in Deutschland zumindest bei dem einen oder anderen Thema inzwischen bunt gemischt aus. Und klingt auch so:

Bei der großen Demo gegen die Atom- und Energiekonzernpolitik der aktuellen Bundesregierung manifestierte sich das schon bei Stuttgart 21 zu beobachtenden Phänomen einer heterogenen Mischung auf der Straße hier und da auch in der Musikauswahl der im Zug vertretenen Wagen. Bei den Anti-AKWlern der ersten Stunde durfte es zum Beispiel gerne wieder Ton, Steine, Scherben sein, während die Jüngsten der JuSos es ganz gut Wummern ließen. ‚Mehr Bass gegen Angela!‘ war da das geheime Motto. Dazwischen musizierte Mancher gleich höchstpersönlich oder mit Freunden gegen RWE und Konsorten.

So oder so hatten Alle ihren Spaß beim Protestieren im Regierungsviertel. Ganz besonders lieb gewann der eine oder die andere unter den fast 100.000 Demonstrierenden die Zentrale der FDP:

Wer so herzlich zum Mitmachen aufruft, wird erhört.

In diesem Sinne freue ich mich auf weiteren starken Protest gegen die dreisten Auswüchse bundesrepublikanischer Klientelpolitik.

Oder wie mir ein Freund nach der Demo smste: Venceremos! (für Dich, M. in der Fassung von Dean Reed!)

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