Archiv für Februar, 2011

Effing Trent Wins An Oscar

Posted in Soundtrack of my life with tags on Februar 28, 2011 by moz

Ernsthaft: Wenn Trent Reznor auf der Oscar-Verleihung solide im Smoking daherkommt, brav seiner Frau und der Academy dankt und offensichtlich für kein „Fuck“, „Shit“ oder „This sucks“ gebeept werden muss, dann wird es wohl Zeit, dass auch ich mit dem Trend der Zeit gehe und das Fluchen einstelle.

Kleiner Scherz: No fuckin‘ way. Ich segel schön weiter. Darauf noch mal Closer Anno 1994 in der Trent-Schlamm-Version.

I Wanna Wring It Out, Every Ounce

Posted in High Rotation, Soundtrack of my life with tags , on Februar 27, 2011 by moz

Dass Rival Schools United By Fate bei mir seinerzeit einen sehr hohen Stellenwert in der Playlist hatte, mag Diesen oder Jene etwas verwundern. Used For Glue verdient zum Beispiel einen eigenen Eintrag in der Rubrik Viva Hate und Undercovers On bleibt für mich einer der besten Left Behind-Songs der letzten Jahre.

Offensichtlich haben Schreifels und Co. es nach Jahren doch noch fertig gebracht, das zweite Album. Pedals soll am 8. März erscheinen. Wring It Out als Vorabsingle bringt nichts Neues unter der Sonne – was ja auch gut ist in diesem Fall. Wait and see, was der Rest so bietet.

My Wounded Rhymes Make Silent Cries Tonite

Posted in High Rotation with tags , on Februar 27, 2011 by moz

Ich gebe gerne zu, dass moi moz recht bewusst nicht in irgendeinen der in den letzten Wochen vorab im Netz kursierenden Tracks aus Lykke Lis Wounded Rhymes reingehört habe. Ausnahme Love Out Of Lust, weil mir der Titel so gut gefiel. Mir war es ein wenig zu viel Hype, schon wieder Schweden, Pop again, ‚moz, Du Hose, Du wirst doch auf Deine semialten Tage nicht weich werden?’dachte ich und stemmte mich gegen die Lykketide.

Ich gebe den Widerstand auf. Get Some ist im morgendliche Radioprogramm zu Recht ohnehin nicht zu entkommen, dann kann ich auch mal ins gesamte Album reinhörten, nicht wahr?

Didn’t Anybody Tell You How To Gracefully Disappear In A Room?

Posted in Soundtrack of my life with tags on Februar 26, 2011 by moz

Warum gehen Menschen auf Konzerte? Scheinbar einfach zu beantworten. Aber mehr und mehr komme ich ins Schwanken bei meiner pistolpetegleichen Antwort „Um die Musik zu Hören, den Künstlern live zu lauschen.“

Gestern zum Beispiel lag über der Columbiahalle bei jedem etwas leiseren Song, den Matt Berninger anstimmte, ein Summen und Brummen, das meine Begleitung an eine Cocktailparty erinnerte. Erdreistete sich The National mit etwas mehr Wumms zu spielen, brüllte man der Nachbarin oder dem Nachbarn seine Ansichten über dieses und jenes mit mehr oder weniger Bezug zum Ereignis da vorne auf der Bühne einfach lauter ins Ohr.

Seltsam – auf klassischen Konzerten würde sich allenfalls ein Prozentsaz im Promillebereich kleiner Pläusche erlauben, während Leporello Don Giovannis Frauenregister vorträgt oder der zweite Satz von Mahlers No. 2 durch die Philharmonie zieht.

Bin ich zu alt für Konzerte meiner Lieblingsbands? Ist es unverständlich, wenn ich wenig Bock darauf habe, Song für Song den Gesprächen von Konzertbesuchern lauschen zu müssen, die darüber diskutieren, ob sie schnell noch vor der Zugabe zur Garderobe aufbrechen wollen, welchen Song sie am liebsten im Auto hören oder wer das nächste Bier zahlt?

Ich liebe es, wenn Menschen ihre liebsten Zeilen laut mitsingen – egal wie schief. Ich liebe es, wenn mir der Nachbar tanzend auf den Fuß tritt, weil er einfach so tief drin ist im Fluss der Musik. Ich stehe auf schwitzende, rumwogende Körper und kleine Zwiegespräche zwischen Publikum und Band. Ich kann sogar mit dem typischen Geklatsche gut leben.

Aber liebe Erdenbürger, die ihr nicht 5 Minuten am Stück Eure eigenen Ein- und Ansichten über die Welt für Euch behalten könnt, um Euch auf die in Form von Musik dargebotenen Ein- und Ansichten der Band da vorne einzulassen: Geht doch einfach in Eure liebste hippe Eckkneipe um die Ecke und quatscht Euch dort einen Wolf bis der Morgen kommt.

Matt hat am Ende so was wie Konzerterziehung betrieben, Mikro weg und ab: Danke!

1,2,3: Riding Coach

Posted in High Rotation with tags on Februar 24, 2011 by moz

Don’t ask me why. Schon meine Vorliebe für ANR offenbart eine kleine Schwäche für Männer/Jungsstimmen mit dem Hang zum Rumschmieren in falsettoartigen Tonlagen. Demzufolge zieht die etwas verlangsamte Spielart von 1, 2, 3 bei mir auch.Wenn es passt, wie bei Riding Coach, macht es durchaus Freude.

Man hat gerade bei Frenchkiss Records unterschrieben und veröffentlicht wohl im Juni das erste Album.

Speaking Of Denton, Speaking of Fergus&Geronimo

Posted in High Rotation with tags , on Februar 20, 2011 by moz

Fergus&Geronimo (=Jason Kelly und Andrew Savage) kommen eben aus jener Stadt. Das Duo hat gerade Unlearn veröffentlicht. Eine garagige, aber nie trashige Melange vieler Musikstile scheint das Album zu sein, wie Baby Don’t You Cry oder Powerful Lovin‘ andeuten. Hat was … .

 

50 States, 50 Lines, 50 Cryin‘ All The Times…

Posted in High Rotation with tags , , on Februar 20, 2011 by moz

Moi moz war noch nie in Texas. Aber wenn in Denton, Dallas, Houston oder Austin noch mehr talentierte Musikerinnen oder Musiker rumrennen wie Sarah Jaffe, werde ich wohl in der Tat bald mal zu meiner Tour de USA aufbrechen müssen.

Anspieltipps:

Vulnerable, Clementine und natürlich Pretender. Alles Songs aus dem Album Suburban Nature, dessen Kauf sich wirklich lohnt. Und wer weiß? Vielleicht gibt es dann ja auch mal ein paar Gigs in Übersee bei den crazy Krauts?

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