Archiv für April, 2011

Gay Sharks Go Gaga

Posted in Off Record with tags , , , on April 28, 2011 by moz

Als ich 16 oder 17 Lenze zählte, war die hippste Teenagerserie im TV Beverly Hills 90210. Die zugezogenen Minnesota-Hillybillys Brandon und Brenda sahen schnieke aus, nur zu toppen von Blondie Kelly. Lonesome Rider Dylan hatte ein eigenes Haus, kein Äffchen aber dafür ein locker daherkommendes Alkoholproblem und einen alten Porsche. Selbst der Geek „Andrea“ war irgendwie noch integrierbar in das hippe Bev Pack. Über allem thronte die Dumpfbacke Donna – Tochter des Produzenten. Gruppendruck, Teenageangst und Bullying des Andersartigen gab es auf diesem Planeten nur in geringen Gutmenschendosen, meist edel bekämpft vom Nachwuchschreiberlinggewissen Brendan.

Here’s what you missed on Glee’s „Born This Way“ last week: Fat Girl goes for Prom Queen und dafür auch über Identitätsleichen im Keller der hübschen Konkurrentin, Jewish Girl considers nose job, Supergay Kurt huldigt Barbara Streisand in der Shopping Mall, der schwule Schwulenhasser Karofsky wiederum hat die Wahl zwischen einem Zwangsouting und dem Promdate mit der closeted Bitch und I am so cute with stupid Brittany fordert mit dem Schriftzug „Lebanese“ von selbiger Bitch mehr Rückgrat in Sachen eigener Identität ein. Ach ja, dann war da noch die unter Zwangsneurosen leidende Vertrauenslehrerin, welche bei ihrem Shrink erst mal 48 Minuten den Ledersessel wienert, bevor sie sich setzt. Mehr ging aber nicht rein in diese Folge, nicht mal eine Sekunde Sue Sylvester, es musste schließlich auch noch gesungen werden. McKinley High at its best, inklusive Gagas Born This Way (allerdings mit interessanten textlichen Einbußen, mal wieder darf man wohl nicht alles laut singen in US-TV).

McKinley ist überall und nirgends und sicher kann man den Machern vorwerfen, sich langsam aber sicher in den selbst ausgelegten Fallstricken zwischen herrlicher Respektlosigkeit jedweder Art und aufklärerischem Pathos zu verheddern. Aber immerhin tun sie das Folge für Folge mit viel Elan und wunderbar kitschigen Gesangseinlagen. Angeblich steht demnächst Fleetwood Mac auf dem Notenblatt … .

The Smiths und das Geheimnis eines guten Risottos

Posted in Soundtrack of my life with tags , on April 27, 2011 by moz

Als ich eben neben meinem Herd stand, unendlich geduldig kleinste Mengen Brühe oder Wein nachgoss und sanft rührte, um die Melange aus grünen Spargelspitzen und Reis langsam aber sicher zum perfekten Risotto werden zu lassen, ging mir plötzlich folgender Refrain durch die Birne:

These things take time, I know that I am the most inept that ever stepped

Also, in Sachen Risotto mache ich aber schon mal Fortschritte.

Am I Not Living Up To What I Am Supposed To Be?

Posted in Soundtrack of my life, Viva Hate with tags , on April 22, 2011 by moz

Terrible Lie von NIN passt zu Karfreitag wie Arsch auf Eimer:

There’s nothing left for me to hide. I lost my ignorance, security and pride.
I’m all alone in a world you must despise.
Hey God!
I believed your promises, your promises and lies.

I Saw The Mirror Staring Back At Me

Posted in High Rotation with tags , , , on April 21, 2011 by moz

Unterhaltsam und über der Marke für Durchschnittsware des Dancepop:  Selfmachine von I Blame Coco. Sehr nett auch die Collab mit Robyn: Caesar. Wider die Sippenhaft!

Cause It Was Here To See

Posted in High Rotation with tags on April 19, 2011 by moz

Es muss ja nicht immer gleich für die Ewigkeit sein, manchmal reichen auch ein paar Wochen: Den allerletzten Kick in frühlingshafte Uptempolaune (well, don’t mind den etwas konträren Text) geben Moi Moz Foster The People mit Houdini.

You Try To Sleep, But Then You Never Wake Up

Posted in High Rotation with tags , , on April 14, 2011 by moz

Mensch, der Joe Stamos. Bei Glee eine Weile als handsome Zahnarzt mit Touch-Me-Not-Ehefrau Emma Pillsbury (nicht) am Hals, darf er zu Lows Try To Sleep cinemascoperote Lippen in den imaginären Tod fahren. Groß.

She Want A Song So I Wrote One And It Goes …

Posted in High Rotation with tags on April 14, 2011 by moz

Very seldom, dass ich hier gen Hip-Hop ausbüchse. Aber She’s Enough aus dem soeben frisch von Atmosphere veröffentlichten The Family Sign klingt erstens angenehm old school und kommt zweitens im Paket mit einem äußerst unterhaltsamen Video. So cute. Ich wäre auch gerne noch mal fünf. Sympathische Väter zudem.

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