… Aus Meiner Stadt, An Jenen Ort, Der Mich Vermisst, Dort Führ Mich Hin

Imagine: Hinter Dir liegt ein rundum sonniges Wochenende an der See. Du warst auf der Hochzeit eines alten Freundes. Schlichte Trauung in netter Backsteingotik. Sektempfang am Meer.

Freier Blick, frische Brise hier ...

Später entspanntes Kuchenpicknick in einem riesigen Garten. Kinder tollten über die Wiese. Du freutest Dich über alte und neue Gesichter. Die Sonne zauberte Dir einen angenehmen Sonnenbrand ins Gesicht. Später des Abends zwiebeltest Du Dir ganz gepflegt einen Gin Tonic rein und brachtest mit vielen anderen Gästen das olle Hochzeitsgemäuer tanzenderweise fast zum Einsturz.

Hach, der Zauber des Wochenendes begleitet Dich auch noch auf dem Heimwweg gen B.. Rostocker Kiosk-Ischen perlen an Deiner Schutzschicht aus 48 Stunden zauberhaftester Erlebnisse genauso ab, wie vollste Regionalzüge und drängelige Radfahrer. Die Gewitterschwüle am Gesundbrunnen lässt Dich kalt. Du summst Abducted von Cults, als Du an Deiner S-Bahnstation angekommen die Treppen hochfederst.

Um die Ecke biegend fragst Du Dich, ob der Erdbeerenstand wohl auf hat. Aber da, wo Freitag noch eine freundliche ältere Dame Erdbeeren feilbot, wartet jetzt das:

... stinkende Brandreste da.

Bevor die Glut in Dir erlischt, verlass die Stadt, die keine ist.

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