Archiv für Januar, 2012

Ben Folds Five Tun Es!

Posted in Soundtrack of my life with tags , on Januar 27, 2012 by moz

Nämlich uns den Gefallen, nach Jahren der Sendepause (2008 haben sie nochmal gemeinsam live The Unauthorized Biography Of Reinhold Messner durchgespielt, sonst war Ruhe im Karton) wieder gemeinsam an die Arbeit zu gehen. Seit Dezember 2011 arbeitet man am ersten Album seit Anno 1999. Lange warten müssen wir nicht, Ben Folds hat ‚Spring‘ als Releasezeitraum getweetet.

Zur Feier dieser Nachricht noch einmal das unerreicht große Don’t Change Your Plans. Sicher eines der Lieder meines Lebens.

Sometimes I Get The Feeling That I Won’t Be On This Planet For Very Long. I Really Like It Here, I Am Quite Attached To It, I Hope I Am Wrong ….

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Es Möchte Echt Sein Oder Much Ado About Lizzy Grants Wiedergänger Lana Del Rey

Posted in Backstage, High Rotation with tags on Januar 23, 2012 by moz

Schon lustig. Da tauchen vor ein paar Monaten zunächst mit Video Games und dann mit Blue Jeans zwei Videos einer jungen Künstlerin, die sich Lana Del Rey nennt, im Internet auf und werden wie das neue Manna von User A zu Blog B verlinkt. Manch einer schlägt fast Purzelbäume ob dieser tollen, neuen Entdeckung aus den Tiefen des Netzes.

Beide Videos, über deren geschickten Cinemascope Retrocharme ich hier schon geschrieben habe, verraten eigentlich recht schnell, dass sie alles andere als eine Low-Fi-Produktion sind, sondern vom ersten bis zum letzten Take wie Cut mit viel Aufwand konzipiert und produziert wurden. Lana Del Rey als Figur und samt ihrer trouty mouth lips passt perfekt ins Setting. Hat mich sogleich nicht gestört, weil es mir letztlich egal ist, ob da eine Sängerin kunstvoll von wem auch immer protegiert und inszeniert wird, solange mich die Musik interessiert. Das tut sie bei Video Games und Blue Jeans durchaus, weil beide Lieder geschickte Zitatmelangen sind, die man sich eine Weile anhören kann.

Dann  aber breitete sich Unmut aus in der strengen Netzgemeinde. Denn die Dame ist ja gar nicht „echt“. Ei pardauz! Die heißt gar nicht wirklich Lana Del Rey, sondern ist schon als Lizzie Grant erfolglos  durch die Gegend getingelt. Und da sah die gaaanz langweilig aus. Schockschwerenot, die hat auch noch einen reichen Vater mit Kontakten ins Business! Und die Lippen! Die sind doch nie im Leben echt!  Ma live gehört? Fürchterlich! Das große Dissen. Künstlich. Und somit „voll peinlich“ und so weiter und so fort. Zueltzt wurde ihr Auftritt bei Saturday Night Live als hölzern und miserabel geshitstormt (und wieder fallen sie rein auf eine Inszenierung …?).

Warum die Aufregung? Schätze, die Vermarktung Lana Del Reys hat ziemlich geschickt den Wunsch nach „Echtheit“ bedient, nach einer unentdeckten Perle, die die Netzgemeinde entdeckt. Und die Hipster sind der ganzen Sache auf den Leim gegangen. Und das ärgert sie nun ungemein und muss bestraft werden.

Denn ganz ehrlich: Darüber, dass wir es mit einer Kunstfigur zu tun haben, darf und muss man sich im Musikgeschäft nicht ernsthaft aufregen: David Bowie, Madonna, T-Rex, Lady Gaga, Elton John usw. Jede Pink, jede Perry ist ein Konstrukt Jetzt kann man natürlich argumentieren, dass sich viele der genannten Künstler ihr Image selbst gebaut hätten, Lizzie/Lana aber nicht. Und außerdem kann man anmerken, dass Künstlerinnen wie Lady Gaga oder Madonna ja auch eine Message und Mission verbinden mit ihrer Selbstinszenierung. Wirklich? Sind Lady Gaga und Madonna einer Lana Del Rey überlegen, weil sie die Idee zur perfekten Selbstvermarktung selbst hatten? Hatte Madonna Anno dunnmal zu Like A Virgin-Zeiten die Fäden wirklich ganz allein in der Hand und konnte das Cindy-Lauper-Lookalike-Image ganz alleine bestimmen? Verkauft der Song eine Message oder nicht doch die Message auch einen Song, wenn Lady Gaga Born This Way intoniert oder Pink Raise Your Glass fordert ? Ich spreche einer Lady Gaga nicht ab, mit einem Titel wie Born This Way auch was mitteilen zu wollen. Aber sie will auch Kohle machen mit der queeren Message und dem Auftritt zwischen allen Welten. So be it. Drittens: Ist eine Amy Whinehouse „echter“ gewesen? Well Well.

Um es deutlich zu sagen: Ich bin bisher nicht unbedingt der Meinung, dass Lana Del Rey so wahnsinnig viel künstlerisches Potential hat, dass wir in zehn Jahren noch von ihr reden. Was aus dem kommenden Album zu hören war, ist okay, wird aber meine musikalische Welt nicht rocken. Aber wenn ich mir Video Games und Blue Jeans anschaue, habe ich immer noch Spaß daran, wie gut und konsequent da eine Idee visuell wie musikalisch umgesetzt wurde. Blend it Deluxe. Es möchte echt sein? Es möchte echt gut gemacht sein.

War Of Words: Battleground

Posted in High Rotation with tags on Januar 14, 2012 by moz

Augen zu und hingehört: Klingt Battleground, Releasedatum 12. Dezember 2011 nicht verdammt nach Massive Attack Anno 1991? Nämlich ziemlich präzise nach Unfinished Sympathy und/oder Safe From Harm? Wir variieren ein wenig das Tempo, entschlacken den Sound, halten ihn aber genauso weich und warm, arbeiten ähnlich mit einem weiblichen Echochorus im Hintergrund, bleiben jedoch insgesamt etwas poppiger und heller. No Offense meant, liebe Mädels von War Of Words, Eure Nummer ist immer noch slick and nice. Schätze, es gibt Dümmeres, als Massive Attack mit der frühen Neneh Cherry zu kreuzen. Haben die ja selbst auch gemacht, schließlich stammt Manchild aus dem Hause 3D. Alles eine Posse, die damals eng kollaborierte. Good ole Times!

 

Doors Unlocked And Open

Posted in High Rotation, Soundtrack of my life with tags on Januar 14, 2012 by moz

Wochenende, bei den morgendlichen 10 Kilometern schien die Sonne das erste mal wieder mit etwas mehr Wumms ins Gesicht, gleich geht es zum Klettern, kurz: Das Leben fühlt sich an wie Doors Unlocked And Open im Remix von Cut Copy.

 

Andrew In Drag

Posted in High Rotation, Soundtrack of my life with tags on Januar 11, 2012 by moz

Am 6. März wird moi moz sicher schon mal mindestens einen Grund zur Freude haben. Denn dann erscheint mit Love At The Bottom Of The Sea ein neues Album der Magnetic Fields. Die erste Hörprobe, Andrew In Drag, erinnert angenehm an die Zeiten von 69 Lovesongs und I.

Play on, Stephin (im Mai auch live in Berlin …)!

Ohh, You Pretty Things …

Posted in Soundtrack of my life with tags , on Januar 9, 2012 by moz

ich habe den Geburtstag von cute, cuter, the cutest David Bowie gestern untätig verstreichen lassen.

Hier noch jung und frisch und vor allem mit seinem pretty awesome originalen Zahnstand. Great teeth.

Karma Police 2012 … Arrest This Year

Posted in Soundtrack of my life with tags on Januar 5, 2012 by moz

Wir waten schon knietief durch 2012, das Jahr ist bereits derart alt und abgehangen, dass die „2“ als letzte Ziffer hinten flutscht.

Dennoch möchte ich Euch treuen Abermilllionen noch all the best für 2012 wünschen. Möglicherweise fragte sich der eine oder die andere unter den FoL-Lesern am Silvesterabend, warum es in 2011 mitunter nicht so wuppen wollte. Well, think about this:

So ein Karma ist ein empfindlich Ding, das gut gepflegt werden will ...

Und wenn es in 2012 wider Erwarten wieder ekelig wird hier und da, dann ruft doch öfters mal die Karma Police.

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