Archiv für März, 2012

Accent And Attraction

Posted in Off Record with tags on März 31, 2012 by moz

Ich frage mich schon seit einiger Zeit, warum ich Woche für Woche die neue Episode von Smash schaue. Ich bin kein Musicalfan, das Drehbuch ist oft echt lame und kind of stereotyp und ich bin auch nicht der größte Marylinfan auf Erden. Gestern bin ich bei der neuen Folge kurz in die Küche, nur der Ton begleitete mich – und Heureka, ich hatte die Antwort: Ich bin verknallt in Dereks (Jack Davenport) Stimme und vor allem Akzent. Der Typ könnte mir ein Telefonbuch vorlesen oder Steuerrecht und ich würde es hinreißend finden. Kleine Kostprobe gefällig? Ignoriert das gestellte Geflirte mit Co-Star Katherine McPhee, schließt einfach die Augen und hört ihm zu … Wouldn’t bother him to be my older uncle… .

Coeur De Pirate Covert Wicked Games (The Weeknd)

Posted in Cover me with tags on März 30, 2012 by moz

Einer meiner Songlieblinge in 2011 war Wicked Games von The Weeknd. Coeur de Pirate aka Béatrice Martin, die in Kanada mit ihrem Debut Blonde gerade bei den Juno-Awards für das Album des Jahres nominiert ist, hat sich ein Cover genehmigt.

This fucking eyes that I am staring at …

2:54: You’re Early

Posted in High Rotation with tags on März 30, 2012 by moz

Dass sie gerne mit Attributen Marke „dark“, „gloomy“ etc. versehen werden, muss 2:54 angesichts des Videos zu You’re Early nicht wirklich wundern. Kann man aber herrlich so weghören.

Crocodiles: Endless Love, Die Gaudystraße Und Ficken 3000

Posted in High Rotation with tags , , on März 28, 2012 by moz

Dass ich mal zum Rolling Stone verlinken würde: Aber der Artikel zum neuen Album meiner alten Liebe Crocodiles (Neon Jesus, I Wanna Kill!) erzählt so schön vom Ficken 2000/3000 und den Rehearsal-Räumen in der Gaudystraße – da kann ich nicht anders. Plus: Ein wirklich netter visueller Teaser zum Album selbst, ab 1. Juni im Handel.

Jetzt schon zum Download: Sunday (Psychic Conversation #9). Enjoy! I do! Man hört, dass sie jetzt eine ganze Band im Rücken haben.

Bear In Heaven: I Love You, It’s Cool Im Stream

Posted in High Rotation with tags on März 27, 2012 by moz

und zwar auf NPR. Schöner Albumtitel im übrigen.

MNDR: #1 In Heaven

Posted in High Rotation with tags on März 27, 2012 by moz

Bei MNDR dauert es noch bis in den Sommer, ehe das erste komplette Album nach etlichen EPs fertig sein soll. Bereits Ende Januar haben Amanda Warner und Peter Wade schon mal eine Single rausgebracht. #1 In Heaven ist typisch MNDR, recht solide Nummer. Aber I Go Away und vor allem  Cut Me Out bleiben meine bisherigen All Time Favourite des Duos.

Mehr MNDR auf Soundcloud.

Von Saturday Night Fever Und Sesame Street Fever

Posted in Soundtrack of my life with tags on März 22, 2012 by moz

Gibt ja so Soundtracks oder Scores, die seinerzeit wirklich fast Jede/Jeder eines bestimmten Altersegments  im Schrank zu stehen hatte. In der nächsten Zeit werde ich – mal mit Freuden, mal mit Grausen – und einigermaßen chronologisch hören und schauen, was sich in meinem kurzen Leben da bisher so angesammelt hat. Den Anfang macht Saturday Night Fever (1977). Als der Film rauskam, war ich far too young, meine Sis hatte aber natürlich den Soundtrack und die Gibbs quengelten sich scheinbar unablässig durch meine Gehörgänge. Was ich aber noch viel besser erinnere, ist, dass meine Eltern mir Sesame Street Fever schenkten! Gott, was prima Eltern! Grobie (also Grover) auf dem Cover! Und auch mit eigenem Song! Ich glaube, ich habe die Platte bekommen, weil mein Dad nicht genug kriegen konnte von Grobie/Grover – ich auch nicht. Groß auch das Cookie Monster mit C is for Cookie. Shaft konnte einpacken.

Etliche Jahre später, noch vor Travoltas Wiederauferstehung in Pulp Fiction habe ich Saturday Night Fever dann mal im Paket mit dem Folgeflop Staying Alive gesehen. Was für eine flache Story – aber geile Mucke. Zum Erinnern hier das Instrumental K-Jee und Boogie Shoes – die anderen Gassenhauer kennt Ihr ja zur Genüge und aus dem Effeff.

Tanlines: Mixed Emotions Im Stream

Posted in High Rotation with tags on März 20, 2012 by moz

Fix zwischen PLL und DFB-Pokal (jaja, das passt zusammen) und pünktlich zum diesjährigen kalendarischen Frühlingsbeginn Tanlines Album Mixed Emotions im Stream. Freue mich schon auf die tan lines dieses Jahres … .

Der Ad Effect: Alex Clare, IE9 Und Ein Massiver Refrain

Posted in High Rotation with tags on März 18, 2012 by moz

Bei Hulu wird man ja alle Naselang mit Ads beglückt. Once Upon A Time schauend (I confess. Ich rede mir Folge für Folge ein, dass ich es nur mache, um zu sehen, wie sie Fables plündern und mit schlechten Visual Effects arbeiten, aber hey, ab und an, haben sie beim Plündern eine gute Idee, wie zum Beispiel jene, Rotkäppchen den bösen Wolf sein zu lassen, nachdem man vorher sämtliche naheliegende Rollenklischees der Märchenvorlage bedient hat) kriege ich zum wiederholten Male den Clip für IE9 reingedrückt. Blödes Produkt, gut gemachte Werbung. Den Song kenne ich doch irgendwo her. Ratterratterratter. Ist Alex Clare, der sich letztes Jahr von Diplo und Switch für sein Debütalbum mit einem gut produzierten Sound versorgen ließ. Too Close veredelt jetzt also sicher lukrativ und bekanntheitsgradfördernd die Werbung für diesen komischen Browser da.

Guilty Pleasures: „I Won’t Cry, I Won’t Be Sorry No More“

Posted in Guilty Pleasures, Soundtrack of my life with tags , on März 18, 2012 by moz

Wir mal wieder Zeit für einen selbtsentblößenden Post in der Rubrik „Guilty Pleasures“, wa? Zu verdanken ist dieser Umstand einer wahrhaft herzzereißenden Geschichte, die mir gestern zugetragen wurde und welche mich auf eine Zeitreise schickte, wie sie gleichsam jede Leserin und jeder Leser mitmachen kann, so er nicht komplett aus Stein ist:

Eine Freundin erzählte mir von ihrer Begegnung mit einer Schulklasse in der M200. In der Gruppe der Teens so um die 15 bis 16 befand sich ein am Boden zerstörtes Mädel, das ungehemmt heulte. Ihre Freundinnen trösteten sie, die Jungs von der Hinterbank schickten immer mal Postillons durch den Bus, um zu schauen, ob sie noch atmete. Was war geschehen? Nun, offensichtlich hatte es der personifizierte Traum ihrer schlaflosen Nächte vorgezogen, alleine mit einer Mitschülerin im Hostel zu bleiben. Nun wurde wild diskutiert, „ob sie es wohl machten“. Ob oder nicht, wahrscheinlich total schnuppe. ER war mit IHR im Hostel geblieben. Weltuntergang.

Da ist er also, der Moment, an dem man schmerzhaft  lernt: Ist nicht immer A verliebt sich in B und B in A und happy ever after. Den wird das Mädel aus dem Bus wie so viele Menschen vor und nach ihr nicht vergessen. Precious moment, wenn auch scheiße, das.

Als ich 15 oder 16 war und Bekanntschaft mit diesem unschönen Phänomen der ungleich verteilten Zuneigung machen durfte, war eine meiner 25 plus x Schmerzenshymnen Spiralling von Erasure. Wenn Leiden, dann schon richtig und mit Schmackes.

Halte durch, Mädel aus dem Bus 😉 Denn wie singen es die Pet Shop Boys so schön (nein, das ist nicht mehr guilty, sondern nur noch pleasure): It’s Just A Boy Or A Girl It’s Not The End Of The World.

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