Archiv für März, 2012

Tanlines: Mixed Emotions Im Stream

Posted in High Rotation with tags on März 20, 2012 by moz

Fix zwischen PLL und DFB-Pokal (jaja, das passt zusammen) und pünktlich zum diesjährigen kalendarischen Frühlingsbeginn Tanlines Album Mixed Emotions im Stream. Freue mich schon auf die tan lines dieses Jahres … .

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Der Ad Effect: Alex Clare, IE9 Und Ein Massiver Refrain

Posted in High Rotation with tags on März 18, 2012 by moz

Bei Hulu wird man ja alle Naselang mit Ads beglückt. Once Upon A Time schauend (I confess. Ich rede mir Folge für Folge ein, dass ich es nur mache, um zu sehen, wie sie Fables plündern und mit schlechten Visual Effects arbeiten, aber hey, ab und an, haben sie beim Plündern eine gute Idee, wie zum Beispiel jene, Rotkäppchen den bösen Wolf sein zu lassen, nachdem man vorher sämtliche naheliegende Rollenklischees der Märchenvorlage bedient hat) kriege ich zum wiederholten Male den Clip für IE9 reingedrückt. Blödes Produkt, gut gemachte Werbung. Den Song kenne ich doch irgendwo her. Ratterratterratter. Ist Alex Clare, der sich letztes Jahr von Diplo und Switch für sein Debütalbum mit einem gut produzierten Sound versorgen ließ. Too Close veredelt jetzt also sicher lukrativ und bekanntheitsgradfördernd die Werbung für diesen komischen Browser da.

Guilty Pleasures: „I Won’t Cry, I Won’t Be Sorry No More“

Posted in Guilty Pleasures, Soundtrack of my life with tags , on März 18, 2012 by moz

Wir mal wieder Zeit für einen selbtsentblößenden Post in der Rubrik „Guilty Pleasures“, wa? Zu verdanken ist dieser Umstand einer wahrhaft herzzereißenden Geschichte, die mir gestern zugetragen wurde und welche mich auf eine Zeitreise schickte, wie sie gleichsam jede Leserin und jeder Leser mitmachen kann, so er nicht komplett aus Stein ist:

Eine Freundin erzählte mir von ihrer Begegnung mit einer Schulklasse in der M200. In der Gruppe der Teens so um die 15 bis 16 befand sich ein am Boden zerstörtes Mädel, das ungehemmt heulte. Ihre Freundinnen trösteten sie, die Jungs von der Hinterbank schickten immer mal Postillons durch den Bus, um zu schauen, ob sie noch atmete. Was war geschehen? Nun, offensichtlich hatte es der personifizierte Traum ihrer schlaflosen Nächte vorgezogen, alleine mit einer Mitschülerin im Hostel zu bleiben. Nun wurde wild diskutiert, „ob sie es wohl machten“. Ob oder nicht, wahrscheinlich total schnuppe. ER war mit IHR im Hostel geblieben. Weltuntergang.

Da ist er also, der Moment, an dem man schmerzhaft  lernt: Ist nicht immer A verliebt sich in B und B in A und happy ever after. Den wird das Mädel aus dem Bus wie so viele Menschen vor und nach ihr nicht vergessen. Precious moment, wenn auch scheiße, das.

Als ich 15 oder 16 war und Bekanntschaft mit diesem unschönen Phänomen der ungleich verteilten Zuneigung machen durfte, war eine meiner 25 plus x Schmerzenshymnen Spiralling von Erasure. Wenn Leiden, dann schon richtig und mit Schmackes.

Halte durch, Mädel aus dem Bus 😉 Denn wie singen es die Pet Shop Boys so schön (nein, das ist nicht mehr guilty, sondern nur noch pleasure): It’s Just A Boy Or A Girl It’s Not The End Of The World.

2:54

Posted in High Rotation with tags , on März 14, 2012 by moz

2:54 haben bisher meines Wissens noch keinen Song gemacht, der unter 2:54 lang wäre. Macht aber nix, kann moi moz sich auch länger als 3 Minuten anhören. Viel reinzitiert und vermengt, aber bei aller Anlehnung doch recht eigenständig.

Anspieltipps:

Got A Hold

Scarlet

 

 

1987 – Anno Joshua Tree

Posted in Soundtrack of my life with tags on März 12, 2012 by moz

1987. Moi moz konnte sowohl schon sitzen und sprechen als auch Ironie nicht nur als solche erkennen, sondern auch selbst als Mittel der Wahl einsetzen. Aber moi moz tat es selten. Moi moz war sehr ernsthaft unterwegs und hörte in aller aufrechten Aufrichtigkeit The Joshua Tree rauf und runter.

Where the Streets Have No Name (5:37)
I Still Haven’t Found What I’m Looking For (4:37)
With or Without You (4:46)
Bullet the Blue Sky (4:32)
Running to Stand Still (4:18)

PLATTE DREHEN

Red Hill Mining Town (4:52)
In God’s Country (2:57)
Trip Through Your Wires (3:32)
One Tree Hill (5:23)
Exit (4:13)
Mothers of the Disappeared (5:14)

PLATTE DREHEN

Wenn moi moz nicht gerade The Joshua Tree rauf und runter hörte, dabei auf das tolle Plattencover starrte und vom Drummer träumte, dann schlief moi moz wahrscheinlich schlicht und ergreifend. Moi moz konnte wirklich jede noch so kryptisch anmutende Liedzeile von The Joshua Tree auswendig.

Die späten 80iger zogen ins Land, zunehmend war moi moz nicht mehr ganz so aufrecht aufrichtig oder aufrichtig aufrecht zumut. Achtung Baby, der gelungene Bruch von U2 mit der Vergangenheit, wurde von moi moz dankbar goutiert und Soundtrack für den eigenen Aufbruch. Wenn die das konnten, konnte moi moz das auch. The Joshua Tree wanderte in die Kiste mit der Aufschrift „Achtung, viel zu aufrecht aufrichtig, um wahr zu sein“.

Ich habe The Joshua Tree über zwei Jahrzehnte nicht hören können, ohne dass gleich meine automatisierte innere Augenbraue hochging und mir förmlich jeder Akkord zu den Ohren wieder rausqoll wie weichste Watte. Es klappte einfach nicht, allenfalls einzelne Stücke wie Bullet  The Blue Sky in sehr geringen Dosen. Vor ein paar Wochen ist es dann geschehen. Ich blieb bei youtube per Zufall beim Link zum ganzen Album kleben. Weiß der Henker, warum: Ich drückte Play.

In aller aufrechten Aufrichtigkeit: Ein schönes Album. Meine Augenbraue zuckt nicht einmal, während ich dies schreibe.

The Joshua Tree in seiner großen Gänze.

Cause When I Wake Up In The Morning Or The Middle Of The Night …

Posted in Soundtrack of my life with tags on März 11, 2012 by moz

Wie schön, dass man Lieder verschenken kann. Daher für meine Sis heute How They Want Me To Be von Best Coast. Cause You Don’t Want Me To Be How They Want Me To Be.

Love you, große Schwester!

Polly: Cover Von Amanda Palmer

Posted in Cover me, Soundtrack of my life with tags on März 10, 2012 by moz

Dass Amanda Palmer sich auf dem Tribute-Album zu Nirvanas Meilenstein Nevermind für Polly entschied, ist sicher ein Glücksfall. Denn die Geschichte, die Kurt Cobain in Polly aus der Sicht eines Vergewaltigers erzählt, ist starker Tobak. In der Interpretation von Amanda Palmer verliert Polly nicht ein μ seiner schonungslosen Schrecklichkeit. Das bei mir geradezu physische Schmerzen auslösende Video bezieht sich recht deutlich auf  die reale Inspiration zum Song: die Entführung und Vergewaltigung einer 14-jährigen im Jahr 1987, die sich nach einem Rockkonzert fatalerweise für den falschen Lift mit Gerald A. Friend entschieden hatte. An einer Tankstelle gelang ihr die Flucht aus dem Wagen. Ich musste sofort auch an Tori Amos und Me And A Gun denken … .

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