Archiv für Mai, 2012

Heavenly: Atta Girl

Posted in Soundtrack of my life, Viva Hate with tags on Mai 31, 2012 by moz

Hilft bei mir immer gut gegen aufkeimende schlechte Laune: Atta Girl der alten Heldinnen und Helden von Heavenly.

I don’t need you or your attitude.

Summer Camp: Always

Posted in High Rotation with tags on Mai 30, 2012 by moz

Ich lege noch mal nach mit meinen Lieblingen des Sommers. Auf  Life folgt jetzt Always, ab 09. Juli auf der gleichnamigen EP drauf.

A Bisserl Was Ging Immer: SUPERPUNK Sagen Tschüss!

Posted in Soundtrack of my life with tags on Mai 28, 2012 by moz

Als Mehmet Scholl 2007 seine Karriere beendete, wurde mir kurz übel. Scholli war doch immer da in meinem Bundesligakosmos, naja, wenn er nicht gerade verletzt war jedenfalls. Scholli war ungefähr so alt wie ich. Scholli war zu alt, um mit seinen geschundenen Knochen weiter Profifußball zu spielen. Wenn Scholli für bestimmte Dinge zu alt wurde, dann doch auch ich? Das nagte an mir mehr als das erste graue Haar oder diese feinen Falten, die sich langsam aber sicher um die Augen verteilten.

Vor wenigen Tagen wurde mir dann glatt noch ein wenig übler. Die schlechte Botschaft erwischte mich in der Küche einer alten Schulfreundin. Wahrscheinlich war ich vom Gerede über das bevorstehenden Treffen zum 20jährigen Abitur schon auf einem inneren Downward Spiral, als das Messer mir unversehens den Bauch von unten nach oben aufschlitzte: „Kommst Du mit zum Konzert von SUPERPUNK? Die sind auf ihrer Abschiedstournee.“ Auf WAS? Abschiedstournee? Was soll denn der Scheiß? Es gibt Naturgesetze: Die Elbe hört nicht auf zu fließen und der HSV tritt Saison um Saison mehr schlecht als recht gegen den Ball. Und SUPERPUNK macht regelmäßig eine neue Platte, die man zuhause eigentlich gar nicht hören will, weil SUPERPUNK eine typische Liveband ist, die ab und an vom Knust einen Abstecher in den Festsaal Kreuzberg macht und mit treuen Seelen „Matula, hau mich raus“ um die Wette brüllt.

Ich musste mich setzen. Da war er wieder, der Scholleffekt. Die Band meiner frühen 20iger macht sich vom Acker und aufs Altenteil. Das Grab ist nah, das Feuerwerk ist vorbei. Hilft ja nix, denn man kann einen ehrlichen Mann nicht auf seine Knie zwingen: Am Freitag heißt es für Berlin, den Hamburger Helden einen stilechten Abgang aus dem Festsaal Kreuzberg zu verschaffen, vielleicht auch mit Baby, ich bin zu alt im Programm. Lustiger, kathartischer und sinnvoller als den Festivitäten zum 20. des Abiturs beizuwohnen, ist das allemal. Da schaue ich dann zum 50. wieder vorbei. Getreu dem Motto: Ja, ich bereue alles.

Gravenhurst: The Prize

Posted in High Rotation with tags on Mai 20, 2012 by moz

Passt Nick Talbots (Gravenhursts) erstes Lebenszeichen nach längerer Zeit zu einem sonnigen, wohligen, man-will-die-ganze-Welt-umarmen Sonntag aus dem Bilderbuch?

Ja.

Gravenhurst: The Prize

Summer Camp: Life

Posted in High Rotation with tags on Mai 18, 2012 by moz

Summer Camp stellen mit Life meine musikalische Welt sicher nicht auf den Kopf. Aber als soliden Bestandteil eines bewegten Soundtracks für diesen Sommer (JAWOLL, SOMMER!!) habe ich sie gerne an Bord. Der Einstieg ist sehr edel, die Stimme hat was.

Ausverkäufer Der Schwundstufe Von Etwas, Das Mal Britpop Hieß, Philosophiert Über „Mindless Pop“

Posted in Backstage with tags on Mai 14, 2012 by moz

Tom Chaplin von Keane sieht es im Inteview mit dem NME als Aufgabe seiner Band to „fight against mindless, temporary pop“. Ist das noch schierer Mangel an Selbstrelexion oder schon pure Dreistigkeit? Made my day.

I Could Hang About And Burn My Fingers

Posted in Soundtrack of my life with tags on Mai 11, 2012 by moz

I could hang about and burn my fingers
I’ve been hanging out here waiting for something to start
You think I’m faultless to a ‚T‘
My manner set impeccably
But underneath I am the same as you

I could dance all night like I’m a soul boy
But you know I’d rather drag myself across the dance floor
I feel like dancing on my own
Where no one knows me, and where I
Can cause offence just by the way I look

And when I come to blows
When I am numbering my foes
Just hope that you are on my side, my dear

In diesem Sinne, mit einem dieser unzähligen wunderbar beschwingten Herzzereisser von Stuart Murdoch auf den Lippen, wünsche ich Urbi et Orbi ein Wochenende mit Sonne im Herzen, wenn uns die von draußen möglicherweise ein wenig hängen lassen mag.

Best Coast: The Only Place im Stream …

Posted in High Rotation with tags on Mai 9, 2012 by moz

und zwar derzeit bei NPR in seiner vollen Gänze. Ab dem 15. Mai dann auch offiziell auf dem Markt.

Words And Music By Saint Etienne

Posted in Soundtrack of my life with tags , , on Mai 6, 2012 by moz

Saint Etienne gehören zum Soundtrack meiner mittleren neunziger Jahre wie Chianti zur Toskana. Eine musikverrückte Schweizerin drückte mir in meiner Florenzzeit Tiger Bay in die Hand. Ich fand es pittoresk, dass eine Band aus London sich nach einem französischen Fußballclub benannte und hörte kurzerhand mal rein. Irgendwie blieb ich auf dem geschmeidigen Ohrwurmpop Marke Like A Motorway jedoch nicht so recht hängen. Ich war gerade auf dem PJ Harvey, dem Radiohead, dem Tricky-Trip. Saint Etienne war zumindest musikalisch zu fluffig. Die CD wanderte mit Dank zurück.

Mein Saint Etienne-Erlebnis kam dann mit der Veröffentlichung von Good Humor. Die Smasher Sylvie und natürlich Lose That Girl durften seinerzeit auf keiner Party fehlen, Sarah Cracknell war ungefähr so präsent in meinem Ohr wie Stuart Murdoch.

Vorhin bin ich auf der Bandseite von Saint Etienne über deren Ankündigung des siebten Studioalbums gestolpert, darin heißt es:

Do you remember that special alchemy that transforms even the most mundane of experiences – walking home with the headphones on at night, sitting in a bedroom with your friends in the day, getting ready to go out on the weekend – into a lingering moment of seamless enchantment, one that resonates for the rest of your life?

Our new album, Words and Music by Saint Etienne, is about that.
About how music affects your life.
How it defines the way you see the world as a child.
How it can get you through bad times in unexpected ways.
How songs you’ve known all your life can suddenly develop a new attachment and hurt every time you hear them.

More than how it affects and reflects your life though, the album is about believing in music, living your life by its rules.

Allein schon für diese Ankündigung werde ich sicher mal in Words And Music By Saint Etienne reinhören, auch wenn mir die Vorabsingles Tonight und I’ve Got Your Music zeigen, dass mich der typische Saint Etienne-Touch nicht mehr recht kriegt.

 

Field Mice: Willow

Posted in Soundtrack of my life with tags on Mai 4, 2012 by moz

Für die etwas gesetzteren Nasen unter uns eine kleine Zeitreise zum Start ins Wochenende mit Willow von Field Mice. Immer noch so gut wie beim ersten Mal – wenn nicht besser. Hail to Sara Records.

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