Today We’re Younger Than We Ever Gonna Be

Was Regina Spektor (ähnlich wie Amanda Palmer) auszeichnet ist, dass sie ihre Musik nie so rund und fein durchstylt, dass den Drops jeder lutscht. Es bremst und reibt und stört hier und da immer mal wieder, thank god. Generell hat Regina Spektor aber die seltene Gabe, unvergessliche Sachen zu komponieren. 2006 bin ich zum Beispiel dauerhaft auf Samson hängen geblieben und ein Teil von mir hat sich davon immer noch nicht ganz erholt, fürchte ich. Wenn mich mal ein Song im falschen Moment hinterrücks kalt erwischt und tötet, dann der. Oder aber Summer In The City.

Seit Ende Mai ist nun also mit What We Saw From The Cheap Seats Nachschub für mich Pianojunkie draußen. Es bleibt quirky bei Frau Spektor (Oh Marcello). Es bleibt unendlich groß bis in einzelne Zeilen („Jessica, wake up, it’s February again, we must get older“). Es bleibt lebensgefährlich für mich (Small Town Moon).

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: