Jens Friebe vs. Florence Welch

Breaking Down, vertreten auf dem letzten Florence & The Machine-Album Ceremonials, kommt als sehr leichtfüßige, melodiebetonte Nummer daher. Fluffig – jedenfalls genau so lange, bis man dann mal anfängt, den Text sacken zu lassen:

All alone it was always there you see
And even on my own
It was always standing next to me
I can see it coming from the edge of the room
Creeping in the streetlight holding my hand in the pale gloom
Can you see it coming now?

Ah-ah, ah-ah I think I’m breaking down again
Ah-ah, ah-ah I think I’m breaking down

All alone even when I was a child
I’ve always known there was something to be frightened of
I can see it coming from the edge of the room
Creeping in the streetlight holding my hand in the pale gloom
Can you see it coming now?

Ah-ah, ah-ah I think I’m breaking down again
Ah-ah, ah-ah I think I’m breaking down

All alone on the edge of sleep
My old familiar friend
Comes and lies down next to me
And I can see it coming from the edge of the room
Smiling in the streetlight even with my eyes shut tight
I still see it coming now

Ah-ah, ah-ah I think I’m breaking down again
Ah-ah, ah-ah I think I’m breaking down again
Ah-ah, ah-ah I think I’m breaking down again
Ah-ah, ah-ah I think I’m breaking down

Hat sichs schon wieder mit fluffig und flockig.

Frappierenderweise ist mir sofort eines meiner liebsten Lieder Jens Friebes eingefallen, nämlich Was Es Will:

Wenn dich in einer Passage
Mitten durch Kleider und friedlichen Lärm
Summende Rolltreppen fahren
kannst du es nicht hören

Wenn die Medikamente
in deinem Blut klingen wie ein Gesang
Vor der Show im Gedränge
Denkst du nicht dran

Und es wird da sein
Auch wenn du es niemandem erzählst
Und es wird lauter
Wenn du die Ohren zuhältst
Und es wird niemals still
Bis du tust, was es will

Du bist gerannt, und es rannte
Du hast gehalten, und es hielt an
An einem Tisch mit Bekannten
Warst du einsam

Kommt es geflogen
Setzt sich nieder auf deinen Fuß
Einen Zettel im Schnabel
Einen Gruß

Und es wird da sein
Auch wenn du es niemandem erzählst
Und es wird lauter
Wenn du die Ohren zuhältst
Und es wird niemals still
Bis du tust, was es will

Eine weitere Parallele ist die relative Eingängigkeit, Jens Friebe lässt es schon düsterer angehen, mehr rappeln und schleppen, aber dennoch ist das Ganze noch seltsam heiter.

Ich spreche beiden Künstlern nicht ab, nur zu gut zu wissen, wovon sie da singen. Aber bei Jens Friebe schaut es Dich von innen an, nicht von außen.

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