Ferien Von Dir

Das Netz – unendliche Weiten … sollte man doch eigentlich allet finden, wa? Tja, Pustekuchen. Es gibt nicht alles und nicht alles, das es gibt, gibt es bekanntlich überall.

Nun bin ich dieser Tage einige Zeit mit Element of Crimes Ferien Von Dir im Gepäck gereist. Ein schönes Lied für die Urlaubszeit und ihre temporären „Du-hier-Ich-da“-Zustände. Aber leider leider kann ich dieses Kleinod hier nur in seiner schönen reinen Textform mit Euch teilen. Das Netz ist sehr frei von den musikalischen Ferien Von Dir und wo sie einem doch einmal begegnen – zum Beispiel auf polnischsprachigen Websites als Beispiel für positives „Deutsches Liedgut“ nach ’45 – ist es essig mit dem Hören – jaja, Ihr kennt das schon, die Verlagsrechte, die GEMA und so weiter.

Nun denn, bleibt es an dieser Stelle beim Text (verbunden mit der Aufgabe an Jene, die den Song kennen, ihn bei „Du-hier-Ich-da“-Bedarf als Mantra leise mitzusingen. Die anderen hören halt nüschte, es sei denn sie investieren in Svens kleines Bandprojekt cirka 99 Cent (solange es die noch gibt, die Cent!) und ziehen sich den Song legal – zu illegalen Tätigkeiten rufe ich hier sicher nicht auf):

Die Sonne klettert langsam von den Bäumen
der Wälder am Rande jener Stadt,
deren Luft nur einer von uns beiden atmet und spiegelglatt
verliert das Meer sich glitzernd in der Ferne,
in der ein Jeder von uns Beiden weilt.
Der Asphalt verströmt des Tages letzte Wärme – und mir ist kalt.

Am Telefon verliert sich deine Spur und nur in meinen Träumen bist du hier
in den Ferien von dir.

Ein dummer Mann sitzt haltlos hinter Gläsern und wartet, dass die Zeit vorüberzieht.
Sie kommt natürlich nicht die alte Zicke, was daran liegt,
dass die Zeit ihr eigenes Gesetz hat, das heißt wenn du nicht da bist, bleibt sie stehn,
Ich weiß nicht mehr, wer wen zuerst versetzt hat – und muss dich sehn.

Am Telefon verliert sich deine Spur und nur in meinen Träumen bist du hier
in den Ferien von dir.

Ich stürze mich mit aller Kraft auf jedes Vergnügen,
das die Nacht zu bieten hat
und verhungere pappsatt bei vollem Kühlschrank in jener Stadt,
in der ich lernen muss auf dich zu warten
ein Fach, für das es keine Schule gibt.
Und wenn dann hätte ganz beschissne Karten, der der dich liebt.

Am Telefon verliert sich deine Spur und nur in meinen Träumen bist du hier
in den Ferien von dir.

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