Archiv für Juli, 2012

Trent und Cute, Cuter The Cutest David: Hurt (1995)

Posted in Soundtrack of my life with tags on Juli 12, 2012 by moz

Wenn man schon schlechte Laune bekommt, dann wenigstens mit Stil: Hurt.

Eternal Summer: You Kill

Posted in High Rotation with tags on Juli 11, 2012 by moz

Einfaches, nettes, extrem eingängiges Ding, das sich geschickt durch die Zeiten plündert: You Kill.

I forgot to let go of your hand when you said so, so it begins.

Jens Friebe vs. Florence Welch

Posted in Soundtrack of my life with tags , on Juli 8, 2012 by moz

Breaking Down, vertreten auf dem letzten Florence & The Machine-Album Ceremonials, kommt als sehr leichtfüßige, melodiebetonte Nummer daher. Fluffig – jedenfalls genau so lange, bis man dann mal anfängt, den Text sacken zu lassen:

All alone it was always there you see
And even on my own
It was always standing next to me
I can see it coming from the edge of the room
Creeping in the streetlight holding my hand in the pale gloom
Can you see it coming now?

Ah-ah, ah-ah I think I’m breaking down again
Ah-ah, ah-ah I think I’m breaking down

All alone even when I was a child
I’ve always known there was something to be frightened of
I can see it coming from the edge of the room
Creeping in the streetlight holding my hand in the pale gloom
Can you see it coming now?

Ah-ah, ah-ah I think I’m breaking down again
Ah-ah, ah-ah I think I’m breaking down

All alone on the edge of sleep
My old familiar friend
Comes and lies down next to me
And I can see it coming from the edge of the room
Smiling in the streetlight even with my eyes shut tight
I still see it coming now

Ah-ah, ah-ah I think I’m breaking down again
Ah-ah, ah-ah I think I’m breaking down again
Ah-ah, ah-ah I think I’m breaking down again
Ah-ah, ah-ah I think I’m breaking down

Hat sichs schon wieder mit fluffig und flockig.

Frappierenderweise ist mir sofort eines meiner liebsten Lieder Jens Friebes eingefallen, nämlich Was Es Will:

Wenn dich in einer Passage
Mitten durch Kleider und friedlichen Lärm
Summende Rolltreppen fahren
kannst du es nicht hören

Wenn die Medikamente
in deinem Blut klingen wie ein Gesang
Vor der Show im Gedränge
Denkst du nicht dran

Und es wird da sein
Auch wenn du es niemandem erzählst
Und es wird lauter
Wenn du die Ohren zuhältst
Und es wird niemals still
Bis du tust, was es will

Du bist gerannt, und es rannte
Du hast gehalten, und es hielt an
An einem Tisch mit Bekannten
Warst du einsam

Kommt es geflogen
Setzt sich nieder auf deinen Fuß
Einen Zettel im Schnabel
Einen Gruß

Und es wird da sein
Auch wenn du es niemandem erzählst
Und es wird lauter
Wenn du die Ohren zuhältst
Und es wird niemals still
Bis du tust, was es will

Eine weitere Parallele ist die relative Eingängigkeit, Jens Friebe lässt es schon düsterer angehen, mehr rappeln und schleppen, aber dennoch ist das Ganze noch seltsam heiter.

Ich spreche beiden Künstlern nicht ab, nur zu gut zu wissen, wovon sie da singen. Aber bei Jens Friebe schaut es Dich von innen an, nicht von außen.

Bloc Party: Octopus

Posted in High Rotation with tags on Juli 7, 2012 by moz

Ende August kommt ein neues Studioalbum von Bloc Party auf den Markt, von dem ich mir vor allem erhoffe, dass es die Ödnis und Schablonenhaftigkeit von Intimacy hinter sich lässt. Seit kurzem kursiert mit Octopus ein erster Hinweis darauf, wie es klingen könnte auf dem wirklich cleverst benamten Album Four. Ich versuche noch, die Referenzen zuzuordnen, die mir beim ersten Hören so durch den Jukebox-Kopf gegangen sind. Es klingt zumindest wieder nach mehr Arsch in der Hose und ist nicht mehr so Larifariwhimsy wie noch auf Intimacy.

Santigold: The Riot’s Gone

Posted in High Rotation, Soundtrack of my life with tags on Juli 7, 2012 by moz

Ich leg noch mal nach vom (nicht mehr ganz so) neuen (aber ich bin manchmal ein bisserl langsamer) Master Of My Make-Believe:

Oh take me home
Let me go all day
Just be here til I know
Til I know that the riot’s gone, the riot’s gone away

Happy Birthday, Ziggy!

Posted in Soundtrack of my life with tags , on Juli 6, 2012 by moz

Auf den Tag genau heute vor 40 Jahren, am 6.Juli 1972, mischte Ziggy Stardust mit Starman die TV-Institution Top Of The Pops auf. Joe Moran fragt sich heute im Guardian, ob dieser Auftritt wirklich schon seinerzeit ein derartiger landmark-Moment war oder erst in der persönlichen wie kollektiven Erinnerung schnell mit folgenden Ziggy/Bowie-Szenen gemischt (zum Beispiel das Gitarrenfellatio mit Mick Ronson aus der Ziggytour selbst) zu jenem epischen Gedächtnisort wurde.

Moi moz kann zur Klärung dieser Frage nichts Sachdienliches beitragen, ich war noch im Endproduktionsstadium, ready to be delivered. Ganz sicher aber kann ich sagen, dass cute, cuter, the cutest David Bowie in seiner Erscheinungsform ’73-’78 eine große Faszination auf mich ausübte, als ich ihn entdeckte. Der Begriff androgyn erschloss sich mir dank Bowie ganz automatisch, ehe ich ihn überhaupt gehört hatte. Einfach schön. Ach ja, und diese Zähne … .

Bild

Santigold: Disparate Youth

Posted in High Rotation with tags on Juli 5, 2012 by moz

Wieder so ein Ding, bei dem ich denke „Gott, ich brauche endlich ordentliche Boxen und einen guten Verstärker“: Disparate Youth. Hat jetzt schon einen ziemlich sicheren Platz auf dem Jahressampler … .

%d Bloggern gefällt das: