Archiv für November, 2012

Tschernobyl Ist Jetzt Wieder Bio

Posted in Soundtrack of my life with tags on November 14, 2012 by moz

Nach einem Tag knietief in Soja, den Kopf voll Holz und im Herzen Flip-Flops passt Rainald Grebes Kassettenrekorder (im Heimathafen aufgenommen) perfekt.

Ich fass mir manchmal an den Kopf – isses denn noch meiner?

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Crystal Castles Bleiben Großartig Fucked Up Haunting

Posted in High Rotation with tags , on November 9, 2012 by moz

Crystal Castles III ist da. Im Stream komplett inzwischen schon bei Spotify angekommen. Den Sound liebt man oder hasst man. Sicher aber ist, dass Plague einer der Songs in 2012 ist (wenn da nicht noch Child, I Will Hurt You wäre …). Das (in Berlin gedrehte) Video zu Plague ist herrlich schwer zu ertragen.

Anspieltipps für III: Muss man in einem Rutsch durchhören.

It Was Faster Than The Eye Could Flick

Posted in Soundtrack of my life with tags on November 7, 2012 by moz

Das Saxophon. Mark Knopflers Stimme. Sehr „so klangs damals in den 80igern“. Aber immer noch ein extrem guter Song: Your Latest Trick.

Foals: Inhaler

Posted in High Rotation with tags on November 7, 2012 by moz

Wächst mit jedem Hören: Foals Inhaler.

Anna Ternheim. What Have I Done Gets Naked

Posted in High Rotation with tags on November 4, 2012 by moz

Anna Ternheim ist für mich ein klassischer Fall von „je weniger, um so besser“. Die Alben nach Somebody Outside wurden opulenter in der Instrumentierung und Produktion, aber mir ging damit auch was verloren. Zum Beispiel bin ich eben auf eine sehr entschlackte Klavierfassung von What Have I Done gestoßen, die ich um einiges charmanter finde als die eigentliche damalige Fassung.

Blick In Den Bauch Des Blogs II: Suchmaschineneinträge

Posted in Off Record with tags on November 4, 2012 by moz

In der Statistikabteilung von FoL kann moi moz täglich nachschauen, welche Artikel so gelesen werden, aus welchen Ländern man so auf meine Seite kommt, ob über Facebook oder von sonstwo und mit welchen Suchbegriffen bei Google FoL gefunden wurde. Das ist insgesamt zugegebenermaßen ein wenig Big-Brotheresk, hat aber auch seinen Charme.

So zum Beispiel jüngst, als ich staunend entdeckte, dass ich mit dem Sucheintrag „was zieht man auf ein Depeche Mode Konzert an?“ gefunden wurde. Bitte was? Ein paar Schuhe, eine Hose und da die kommende Tour im Juni 2013 nach Deutschland führt, reicht eventuell auch nur ein T-Shirt obenrum dazu? Vielleicht nicht unbedingt das vom letzten Grönemeyerkonzert?

Aber gut, wir versuchen es mit einer validen Antwort auf diese schwere Frage: Generell ist schwarz immer gut, der Trend geht meistens zur Einheitskluft schwarze Schuhe, schwarze Jeans, schwarzes DM-Tour-T-Shirt (möglichst lange her, die Tour) und schwarze Jacke. Es gibt immer noch unzählige männliche Konzertbesucher, die sich als Dave Gahan Anno ’88-91 gewanden, also enge helle oder weiße  Jeans kombiniert mit schwarzer Lederjacke und weißem Bundeswehrrippleibchen samt passender tolliger Kurzhaarfrisur. Kann man machen, aber bitte nur, wenn die Figur es hergibt. Docs brauchen wahrhaftig keine Stahlkappen mehr, das ist overdone. Die Zeiten, in denen wenigstens die Vorband noch Anlass zu pogoliken Exkursen hergab, sind lange vorbei, ich erinnere nur an jene Vorab-Pest namens Polarkreis bei der letzten Tour. Es geht natürlich auch der Martin L. Gore Look Anno ’88-91, da darfs noch ein wenig mehr Leder sein und gar etwas verspielt gewagt samt Kajal um die Augen werden. Am besten schauts Ihr Euch den Tourfilm „101“ an, lach … .

Möge das jenem Menschen helfen, der da googelte: „was zieht man auf ein Depeche Mode Konzert an?“

I’ve Seen The Lights Go Out On Broadway, I Watched The Mighty Skyline Fall …

Posted in Soundtrack of my life with tags on November 2, 2012 by moz

Ist mir angesichts der Bilder dieser Tage aus N.Y. (mal) wieder in den Sinn gekommen: Billy Joels geniale Apokalypse-Liebeserklärung auf sein New York, in einer seiner bekanntesten Versionen, anlässlich eines Benfizkonzerts nach 9/11. Zum Vergleich eine wesentlich ältere Fassung von, ja genau, Miami 2017 aus dem Jahr 1981:

I’ve seen the lights go out on Broadway, I saw the Empire State laid low
And life went on beyond the Palisades, they all bought bright Cadillacs
And left there long ago

We held a concert out in Brooklyn to watch the Island bridges blow
They turned our power down, and drove us underground
But we went right on with the show…

I’ve seen the lights go out on Broadway, I saw the ruins at my feet
You know we almost didn’t notice it, we’d see it all the time on Forty-Second Street

They burned the churches up in Harlem like in that Spanish Civil War
The flames were everywhere, but no one really cared
It always burned up there before…

I’ve seen the lights go out on Broadway, I watched the mighty skyline fall
The boats were waiting at the Battery, the union went on strike
They never sailed at all.
They sent a carrier out from Norfolk and picked the Yankees up for free
They said that Queens could stay, they blew the Bronx away
And sank Manhattan out to sea…

You know those lights were bright on Broadway, but that was so many years ago…
Before we all lived here in Florida, before the Mafia took over Mexico
There are not many who remember, they say a handful still survive
To tell the world about, the way the lights went out
And keep the memory alive…

Wie sagte er so schön 2001 im Konzert: Unlike the end of that song, we’re ain’t going anywhere …

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