Archiv für Februar, 2013

David Bowie: The Stars Are Out Tonight

Posted in High Rotation with tags on Februar 26, 2013 by moz

Cute, cuter, the cutest David Bowie spielt im Video zu The Stars Are Out Tonight ein wenig mit dem einen oder anderen seiner androgynen Alter Egos der Vergangenheit. Und weil ihm das alleine zu fad wird, hat er sich gleich noch Tilda Swinton dazu geholt, her Majesty of Androgyny. Hat schöne Momente, aber das Video flasht mich jetzt nicht total.So oder so ist der Song The Stars Are Out Tonight weitaus weniger melancholisch und saftiger als Where Are We Now. Hat Biss.

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Kate Nash Goes Riot Girrrl (Oder So) Mit Girl Talk

Posted in High Rotation with tags on Februar 25, 2013 by moz

Ja, Kate Nash kennt ihre Vorbilder von Bikini Kill und Babes In Toyland über L 7 bis zu Hole und dazwischen ein wenig tweeigeres wie Talulah Gosh/Heavenly, Velocity Girl etcetera. Das zumindest verraten die Songs, die es rund um das dritte Album Girl Talk so im Netz zu finden gibt. Knüpft an den Sound der EP Death Proof an. Kate Nash ist auch schon einige Zeit samt eigener „Girl Band“ unterwegs. Was dann am 04. März endgültig als Album erscheinen soll, klingt dann so:

Fri-End

Death Proof

Conventional Girl

3 Am

Sounds and looks like Selbstbefreiung. Girls just want to have fun und wenn man es zwei Alben lang geschafft hat, innerhalb der verkaufstauglichen Radio1-Popschiene noch einigermaßen substanzielle Alben zu machen, hat man es sich verdient, endlich mal sämtlichen eigenen Geschmäckern nachzuhängen.

Junip: Line Of Fire

Posted in High Rotation with tags on Februar 22, 2013 by moz

Nicht gerade ein Quell der Freude zum Wochenende. Aber dafür ein verdammt runder Song: Line Of Fire von Junip.

And you notice it matters who and what you let under your skin

 

They Ruled The Night And The Nights Seemed To Last As Long As Six Weeks …

Posted in Soundtrack of my life with tags on Februar 20, 2013 by moz

Früher noch mehr als heute hatte moi moz die Angewohnheit, bestimmte Lieder immer und immer wieder zu hören, weil sie etwas in mir auslösten, das mich faszinierte, an etwas in mir oder meinen aktuellen Lebensumständen andockten. Bei Good Night Saigon (1982) war es so ziemlich jede einzelne Zeile, die mich eine Weile beschäftigte und umtrieb. Muss so in die Zeit gefallen sein, als Full Metal Jacket über 60 Wochen am Stück in einem Kino meiner Stadt lief. Good Night Saigon wurde der Song zum Film, obwohl er nicht drin vorkam.

We held the day in the palm of our hands,
t
hey ruled the nights, and the nights seemed to last
as long as six weeks o
n Parris Island.
We held the coastline, they held the highlands.
And they were sharp, as sharp as knives.
They heard the hum of our motors,
they counted the rotors – and waited for us to arrive.

Ich war nicht älter als 16 oder 17, als Full Metal Jacket samt Goodnight Saigon über mich kam. Und ich konnte mir nicht vorstellen, wie junge Männer, die nur wenige Jahre älter gewesen waren als ich, wie überhaupt irgend jemand, sich in einem derartigen Horror ein Stück seelische Unversehrtheit erhalten haben mochte.

Dieser Tage habe ich eine Dokumentation über den Vietnamkrieg gesehen. Mal abgesehen der Selbstscham ob meiner grenzenlosen Unkenntnis, was die Details dieser weltgeschichtlichen Zäsur angeht, blieben eine Menge unfassbare Bilder und Fakten in meinem Hirn zurück. Und es geisterte nachts durch alle Windungen. Moi moz träumt gerne mal wirr und böse. Aber so wirr und böse war es schon lange nicht mehr.

Remember Charlie? Remember Baker?
They left their childhood on every acre
And who was wrong? And who was right?
It didn’t matter in the thick of the fight… 

Atoms For Peace: AMOK Im Vorabstream

Posted in High Rotation with tags on Februar 18, 2013 by moz

hier Listen Before You Buy zum Beispiel. Kommt dann nächste Woche offiziell raus.

The XX: I Miss You (Beyonce-Cover)

Posted in Cover me with tags on Februar 17, 2013 by moz

Schenkt moi moz der werten Leserschaft noch nachträglich zum V-Tag. Statt Blumen und son Kokolores …: I Miss You in der Duett-Fassung von The XX. Ach ja, das Original klingt übrigens so.

Viva Hate II: Phil Collins I Don’t Care Anymore

Posted in High Rotation, Soundtrack of my life, Viva Hate with tags on Februar 8, 2013 by moz

Moi moz hätte SCHWÖREN können, zu dieser Perle von Phil Collins in der Rubrik Viva Hate gallige Worte gepostet zu haben. Kann es wirklich sein, dass nicht?  Scheint so.

Egal, hiermit nachgeholt. Denn I Don’t Care Anymore ist und bleibt ein großer Song. Dafür gibt es 1002 Gründe, einer davon für mich schlagzeugorientierten Geist sicher der Einsatz der TomToms. Das schönste aber ist die grandios-gallige Selbstbeschwörung, der man sich als Zuhörer einfach nicht entziehen kann. Und spätestens wenn man sich mal so richtig verarscht und danach durch den Dreck gezogen fühlt, freut man sich, dass es I Don’t Care Anymore zum immer und immer wieder mantrahaft Mitsingen gibt – bis man das „no more, no more“ am Ende fast wirklich glaubt.

Meines Wissens hat Phil Collins in dem Song seinerzeit die Trennung von seiner damaligen Ehefrau (Nummer 1, presumably) verarbeitet. Bei der von moi moz verlinkten Aufnahme aus dem Perkins Palace, Pasadena (1982), singt Phil mit Inbrunst mit. Wort für Wort und Zeile für Zeile eine Mischung aus Hasstirade und Autosuggestion. Sehr stark.

So, folks, hey, think twice, keine Witze über Onkel Phil, mind ya?!

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