Viva Hate II: Phil Collins I Don’t Care Anymore

Moi moz hätte SCHWÖREN können, zu dieser Perle von Phil Collins in der Rubrik Viva Hate gallige Worte gepostet zu haben. Kann es wirklich sein, dass nicht?  Scheint so.

Egal, hiermit nachgeholt. Denn I Don’t Care Anymore ist und bleibt ein großer Song. Dafür gibt es 1002 Gründe, einer davon für mich schlagzeugorientierten Geist sicher der Einsatz der TomToms. Das schönste aber ist die grandios-gallige Selbstbeschwörung, der man sich als Zuhörer einfach nicht entziehen kann. Und spätestens wenn man sich mal so richtig verarscht und danach durch den Dreck gezogen fühlt, freut man sich, dass es I Don’t Care Anymore zum immer und immer wieder mantrahaft Mitsingen gibt – bis man das „no more, no more“ am Ende fast wirklich glaubt.

Meines Wissens hat Phil Collins in dem Song seinerzeit die Trennung von seiner damaligen Ehefrau (Nummer 1, presumably) verarbeitet. Bei der von moi moz verlinkten Aufnahme aus dem Perkins Palace, Pasadena (1982), singt Phil mit Inbrunst mit. Wort für Wort und Zeile für Zeile eine Mischung aus Hasstirade und Autosuggestion. Sehr stark.

So, folks, hey, think twice, keine Witze über Onkel Phil, mind ya?!

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