And The Clocks Wait So Patiently On Your Song

Weit über 20 Beiträge in meinem Blog haben einen Bezug zu cute, cuter, the cutes David Bowie. Die Person David Bowie und seine vielen (Bühnen)Identitäten haben mich fasziniert, seit ich ihnen das erste mal begegnet bin. Und sie werden es immer tun. Der Reiz von David Bowie lag für mich nie ausschließlich im Musikalischen. Faktisch gibt es Alben von ihm, die ich nicht unbedingt für den kreativen Höhpunkt ihrer Zeit halte.

David Bowie, das waren für mich in meiner Kindheit Puzzlestücke, akustisch wie visuell, von denen ich lange Zeit nicht wusste, dass und wie sie zusammenhängen. Da war „Space Oddity“. Da war das wunderschön geschminkte Gesicht mit einem Blitz. Da war schließlich der Soundtrack zu „Wir Kinder vom Bahnhof Zoo“, den meine Schwester hörte.

Als Teenagerin begann ich die Stücke langsam zusammen zu setzen, entdeckte neben Ziggy, Aladdin Sane und den Thin White Duke, ließ mich von „The Man Who Fell To Earth“ faszinieren, hörte Life On Mars in Dauerschleife und schaute mir „The Hunger“ immer so lang an an, bis David altert und im Sarg landet – naja vielleicht auch länger, ich sage nur Catherine Deneuve. Lange, bevor ich den Begriff „androgyn“ das erste mal hörte, wusste ich dank David Bowie schon Bescheid, smiling and waving and looking so fine. Wahrscheinlich puzzle ich noch mein ganzes Leben. Weil sich das Gesamtbild ständig ändert. Ein David Bowie lässt sich nicht fassen. Nie.

 

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