Savages: Adore Life

Als seinerzeit Silence Yourself recht unisono von der Kritik mit Buzzwords versehen such as Post-Punk, Gang Of Four und so weiter und so fort hoch dekoriert durch die Medien wanderte, war mir das ein wenig zu viel des Hypes. Vielleicht hatte ich auch gerade eine Phase, in der mir der musikalische Sinn schlicht nach anderem stand als dem Sound von Savages.

Möglicherweise ist das nun erneut so angesichts der Elogen auf Adore Life. Die Damen kennen ihre Vorbilder, ohne sie allzu unverschämt zu plündern und imitieren, sie beherrschen ihre Instrumente, ihr Produzent kann abmischen, herausgekommen ist sicher auch ein Album, das zu Recht als intensiv, dicht, klar und so weiter und so fort bezeichnet wird. Aber ich puller mich nicht beim Hören ein und empfinde das auch nicht als musikalische Offenbarung de Luxe. Es geht ja dieser Tage wieder eine Tendenz zum „Echten“, was auch immer das sein mag. Ein Gradmesser dafür ist offensichtlich unter anderem die Anzahl der Rückkopplungen und der Siouxsie-Gedenk-Howls pro Song. Insofern ein extrem echtes Album.

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: