Archive for the Backstage Category

Neues Album von Phoenix Für April 2013 Angekündigt

Posted in Backstage with tags on Dezember 7, 2012 by moz

… so berichtet es nicht nur, aber auch Listen Before You Buy. Made my day, wenn da nicht schon der kleine Knirps auf der S-Bahnbrücke Prenzlauer Allee gewesen wäre, der einen S-Bahnlokführer durch wildestes Gestikulieren zum Hupsignal brachte.

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Beatles: Magical Mystery Tour And Beyond Auf ARTE

Posted in Backlist, Backstage, Soundtrack of my life with tags on Oktober 21, 2012 by moz

Achtung, werte Liebhaber des guten Popsongs: ARTES Thementag zu den Beatles krönt sich heute Abend (21:15) mit der Ausstrahlung von Magical Mystery Tour – dem Film zu meinem wohl liebsten, gleichnamigen Album der Fab undsoweiter. Vorab gibts mit einer Doku Einblicke in die Geschichte des Tourfilms der etwas anderen Art. Gonna be magic …. .

This Is How We Walk On The Moon – Red Hot Organization Sammelt Geld Für Arthur Russell Tribute Album

Posted in Backstage, Soundtrack of my life with tags on August 10, 2012 by moz

Robyn. Scissor Sisters. Washed Out. Hot Ship. Eine illustre Künstlerschar will sich des wunderbaren Werkes von Arthur Russell annehmen. Ein sinnigerweise gleich mit dem Titel This Is How We Walk On The Moon angekündigtes Tribute-Album soll hoffentlich möglichst viel Geld für die Red Hot Organization einspielen. Wer die Produktion mit unterstützen möchte, kann das bis zum 08. September via Kickstarter.

Ich erinnere mich noch gut und gerne an die Dark Was The Night-Compilation aus dem Jahr 2009. Möge This Is How We Walk On The Moon ähnlich gut und erfolgreich sein.

Ach, und wer sich jetzt fragt „Arthur Russell, wer is denn ditte?“, dem seien That’s Us/Wild Combination und A Little Lost mal als Einsteiger empfohlen. Stilbildend, der Mann.

 

 

Ausverkäufer Der Schwundstufe Von Etwas, Das Mal Britpop Hieß, Philosophiert Über „Mindless Pop“

Posted in Backstage with tags on Mai 14, 2012 by moz

Tom Chaplin von Keane sieht es im Inteview mit dem NME als Aufgabe seiner Band to „fight against mindless, temporary pop“. Ist das noch schierer Mangel an Selbstrelexion oder schon pure Dreistigkeit? Made my day.

Familienaufstellung Auf Kanadisch Mit Emily Haines

Posted in Backstage, Soundtrack of my life with tags , , , on Februar 10, 2012 by moz

Bei  mir laufen ein paar Songs von Metric auf dem iPod und in meinem Kopf läuft das großes Rätselraten ab: „Mist, die Stimme kenne ich doch nicht nur von Metric. Aber woher sonst?“ Help, I’m Alive durch – aber ich komm nicht drauf. Blindness durch – das Hirn ächzt, aber ich komm nicht drauf. Combat Baby – ich der Verzweiflung nah. Last exit Wikipedia, wenn die eigene innere Jukebox streikt:

Metrics Leadsängerin ist Emily Haines. Wenn sie mit ihrer eigenen Band und ihren Soloprojekten nicht ausgelastet ist, mischt sie gerne und immer wieder bei Broken Social Scene (zum Beispiel Her Disappearing Theme) mit – das gehört ja zum guten Ton in Kanada. Dann zieht sie auch live mit der gesamten Posse um die Häuser und macht es sich mit Leslie Feist und Amy Millan am Mikro gemütlich. In den Ursuppentagen von Stars hat sie auf Nightsongs unter anderem Going, Going, Gone eingespielt (es gibt aber auch eine Fassung mit Amy Millan) – einer meiner persönlichen Klassiker der Band. Wenn sie es mal etwas danciger braucht, leiht sie Crystal Method oder Tiesto ihre Stimme. Kurzum: Es gibt eine ganze Menge Gelegenheiten, Emily Haines im Ohr zu haben … .

 

 

 

 

Es Möchte Echt Sein Oder Much Ado About Lizzy Grants Wiedergänger Lana Del Rey

Posted in Backstage, High Rotation with tags on Januar 23, 2012 by moz

Schon lustig. Da tauchen vor ein paar Monaten zunächst mit Video Games und dann mit Blue Jeans zwei Videos einer jungen Künstlerin, die sich Lana Del Rey nennt, im Internet auf und werden wie das neue Manna von User A zu Blog B verlinkt. Manch einer schlägt fast Purzelbäume ob dieser tollen, neuen Entdeckung aus den Tiefen des Netzes.

Beide Videos, über deren geschickten Cinemascope Retrocharme ich hier schon geschrieben habe, verraten eigentlich recht schnell, dass sie alles andere als eine Low-Fi-Produktion sind, sondern vom ersten bis zum letzten Take wie Cut mit viel Aufwand konzipiert und produziert wurden. Lana Del Rey als Figur und samt ihrer trouty mouth lips passt perfekt ins Setting. Hat mich sogleich nicht gestört, weil es mir letztlich egal ist, ob da eine Sängerin kunstvoll von wem auch immer protegiert und inszeniert wird, solange mich die Musik interessiert. Das tut sie bei Video Games und Blue Jeans durchaus, weil beide Lieder geschickte Zitatmelangen sind, die man sich eine Weile anhören kann.

Dann  aber breitete sich Unmut aus in der strengen Netzgemeinde. Denn die Dame ist ja gar nicht „echt“. Ei pardauz! Die heißt gar nicht wirklich Lana Del Rey, sondern ist schon als Lizzie Grant erfolglos  durch die Gegend getingelt. Und da sah die gaaanz langweilig aus. Schockschwerenot, die hat auch noch einen reichen Vater mit Kontakten ins Business! Und die Lippen! Die sind doch nie im Leben echt!  Ma live gehört? Fürchterlich! Das große Dissen. Künstlich. Und somit „voll peinlich“ und so weiter und so fort. Zueltzt wurde ihr Auftritt bei Saturday Night Live als hölzern und miserabel geshitstormt (und wieder fallen sie rein auf eine Inszenierung …?).

Warum die Aufregung? Schätze, die Vermarktung Lana Del Reys hat ziemlich geschickt den Wunsch nach „Echtheit“ bedient, nach einer unentdeckten Perle, die die Netzgemeinde entdeckt. Und die Hipster sind der ganzen Sache auf den Leim gegangen. Und das ärgert sie nun ungemein und muss bestraft werden.

Denn ganz ehrlich: Darüber, dass wir es mit einer Kunstfigur zu tun haben, darf und muss man sich im Musikgeschäft nicht ernsthaft aufregen: David Bowie, Madonna, T-Rex, Lady Gaga, Elton John usw. Jede Pink, jede Perry ist ein Konstrukt Jetzt kann man natürlich argumentieren, dass sich viele der genannten Künstler ihr Image selbst gebaut hätten, Lizzie/Lana aber nicht. Und außerdem kann man anmerken, dass Künstlerinnen wie Lady Gaga oder Madonna ja auch eine Message und Mission verbinden mit ihrer Selbstinszenierung. Wirklich? Sind Lady Gaga und Madonna einer Lana Del Rey überlegen, weil sie die Idee zur perfekten Selbstvermarktung selbst hatten? Hatte Madonna Anno dunnmal zu Like A Virgin-Zeiten die Fäden wirklich ganz allein in der Hand und konnte das Cindy-Lauper-Lookalike-Image ganz alleine bestimmen? Verkauft der Song eine Message oder nicht doch die Message auch einen Song, wenn Lady Gaga Born This Way intoniert oder Pink Raise Your Glass fordert ? Ich spreche einer Lady Gaga nicht ab, mit einem Titel wie Born This Way auch was mitteilen zu wollen. Aber sie will auch Kohle machen mit der queeren Message und dem Auftritt zwischen allen Welten. So be it. Drittens: Ist eine Amy Whinehouse „echter“ gewesen? Well Well.

Um es deutlich zu sagen: Ich bin bisher nicht unbedingt der Meinung, dass Lana Del Rey so wahnsinnig viel künstlerisches Potential hat, dass wir in zehn Jahren noch von ihr reden. Was aus dem kommenden Album zu hören war, ist okay, wird aber meine musikalische Welt nicht rocken. Aber wenn ich mir Video Games und Blue Jeans anschaue, habe ich immer noch Spaß daran, wie gut und konsequent da eine Idee visuell wie musikalisch umgesetzt wurde. Blend it Deluxe. Es möchte echt sein? Es möchte echt gut gemacht sein.

Give It Away: Red Hot Chili Peppers Lassen Sich Von Abramowitsch Pampern

Posted in Backstage with tags on Dezember 29, 2011 by moz

I can’t tell if I am a kingpin or a pauper: Die Red Hot Chili Peppers kriegen offensichtlich den Hals nicht voll. Denn sie geben laut NME die ersten Clowns auf Roman Abramowitschs diesjähriger Silvestersause. Eigentlich sollten sie doch mit ihre massenmediokren post Blood Sugar Sex Magik-Mucke genug Kohle gescheffelt haben. Pathetic.

Greedy little people in a sea of distress
Keep your more to receive your less
Unimpressed by material excess
Love is free love me say hell yes

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