Archiv für Dresden Dolls

And is it getting easy not to care

Posted in High Rotation with tags , , on Dezember 2, 2008 by moz

So, aus der Abteilung arty-farty, oder auch Künstler, die wie keine sonst in Bitte! und Bitte nicht! spalten, gibt es jetzt schon nicht mehr ganz so Neues: Das Soloalbum Who killed Amanda Palmer von, ja genau, Amanda Palmer. Der singende Teil der Dresden Dolls hat sich wie schon gesagt von Ben Folds produzieren lassen.

Und jetzt die große Überraschung: Eigentlich klingt’s doch ziemlich as usual. Der grandiose Opener Astronaut könnte so auch unter freundlicher Mitwirkung von Mr. Viglione und seinem Schlagzeug entstanden sein. Es mag über das ganze Album gesehen Abwechungen im Stil geben, aber riesig sind die nicht.

Insgesamt bekommt Who killed Amanda Palmer bei mir bisher nur die Note okay. Die ersten vier Lieder sind viel versprechend, aber das Songmaterial der zweiten Hälfte kriegt mich noch nicht so richtig. Ich habe irgendwo gelesen, dass viele Songs, die es auf DD-Alben aus unterschiedlichen Gründen nicht geschafft haben, nun ihren Weg auf Who killed… fanden. Beim einen oder anderen Song hätte es sich vielleicht gelohnt, diese C-Verwertung bleiben zu lassen.

Dennoch, Perlen bleiben Perlen: Leeds United ist eine solche und freut bestimmt die Textexegeten unter uns. Das Video ist schon mal sehr lustig. Ampersand ist allein wegen der wunderbaren Liedzeile and I’m not gonna spend my life one side of an ampersand ein weiteres Highlight, ebenso ohnehin das bereits erwähnte Astronaut. So, das war jetzt aber wieder genug arty-farty… nichts für ungut. Sonst fange ich irgendwann doch noch an, Cora Frost zu mögen. And be sure: Eher friert die Hölle zu!

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Amanda Palmer auf Solopfaden

Posted in Backstage with tags , , on Mai 11, 2008 by moz

Es wird konkret: Im September 2008 soll ein Soloalbum von Amanda Palmer, der weiblichen Hälfte der Dresden Dolls, erscheinen. Die Konzertagentur Marek Lieberberg kündigt schon zwei Konzerttermine für Hamburg und Köln im August an. Von Berlin leider (noch?) keine Spur. Ich hoffe, das ändert sich noch…

Ob in der Tat Ben Folds am Album als Produzent oder sonstwie beteiligt ist (wie im Herbst zum Beispiel von motor fm angekündigt), weiß ich immer noch nicht sicher, bin für sachdlienliche Hinweise aber sehr dankbar…

P.S.: No, Virginia eine Compilation mit B-Seiten und Studiotracks aus der Entstehungszeit vom Album Yes, Virgina, kommt kommende Woche in Deutschland raus…

Cover it up mit den Dresden Dolls

Posted in Cover me with tags , , , , on März 16, 2008 by moz

In meinem Beitrag Die Welt ist trauriger ist trauriger als Ian Curtis an seinem letzten Tag habe ich ja Violent Femmes‘ Add it up! bereits erwähnt. Die Dresden Dolls haben den Song bei einem Liveauftritt gecovert.

Auch sehr schön ist ihre Version von Eisbär. Und weil wir gerade dabei sind: Meinem Gott, cute, cuter the cutest David Bowie, haben sie auch ihre Referenz erwiesen: Life on Mars.

Ich liebe die Dresden Dolls gerade sehr. They might be „arty-farty“, wie der beste aller Ex-Flatmates es immer so schön formuliert. Aber sie sind „arty-farty“ mit Herz. Können nicht alle Bands von sich sagen.

To my alcoholic friends

Posted in Backlist, High Rotation with tags , on März 15, 2008 by moz

Die Fastenzeit neigt sich dem Ende entgegen. Und so langsam habe ich doch Lust auf einen richtig feinen Rotwein oder ein leckeres Augustiner, gerne auch inklusive Kopfweh.

Für Ostersonntag groove ich mich schon mal ein mit To my alcoholic friends von den Dresden Dolls. Amanda Palmers Stimme erinnert mich immer an die eine Dame von Shakespear’s Sister (an alle Sick-Jünger und Sprachnazis unter den Leserinnen und Lesern: Die schreiben sich wirklich einfach mal ohne „e“, jaja). You’d better hope and pray that you make it safe back to your own world, sag ich nur.

Das neue Album der Dreseden Dolls ist wohl fertig aufgenommen und soll bald kommen. Bei youtube gibt es übrigens einen „Official Dresden Dolls Channel“, darauf auch ein Video aus der Zeit der letzten Studiosessions im Januar 2008.

By the way: Die Dresden Dolls haben mal eine Art Musical mit dem Titel The Onion Cellar gechrieben, yepp. Der olle Günther und seine Blechtrommel …

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