Archiv für The Smiths

Panic On The Streets Of London

Posted in Soundtrack of my life with tags , on August 9, 2011 by moz

Panic on the streets of London
Panic on the streets of Birmingham
I wonder to myself
Could life ever be sane again ?

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Ode an die Smiths: Part 8

Posted in Soundtrack of my life with tags , on Mai 11, 2009 by moz

And Anthony said to Cleopatra as he opened a crate of ale: ‚Oh I say, some girls are bigger than others…‘

Mitunter erschließt sich der Sinn oder Unsinn von Songtexten erst spät oder nie. Der Text von Some Girls Are Bigger Than Others besteht zum Beispiel neben dem eingangs zitierten Bonmont größtenteils aus der Wiederholung der Zeilen:

Some girls are bigger than others
Some girls are bigger than others
Some girl’s mothers are bigger than other girl’s mothers

Ob es nun wirklich nur um Größe im tatsächlichen Sinne geht (es heißt, Morrissey sei es ganz konkret um Brüste gegangen), für mich fällt der Song schlicht in die Kategorie Nonsens mit doppeltem Boden, verpackt in eine wunderbare Melodie. Wäre da nicht der Ausklang, die schwärmerische Coda:

Send me the pillow
The one that you dream on
Send me the pillow
The one that you dream on
And I’ll send you mine

(zitiert den von Hank Locklin, Dean Martin etc.  interpretierten Song  „Send Me The Pillow You Dream On“). Wie schön!

Ode an die Smiths – Part 6

Posted in Backlist, Soundtrack of my life with tags , , , on November 14, 2008 by moz

Stimmt: Ich bin der Meinung, dass die Gitarre im Vergleich zu anderen Instrumenten in ihrer Bedeutung manchmal doch zu hoch gehängt wird – insbesondere von Gitarristen.

Aber Ehre, wem in dieser Zunft Ehre gebührt und Johnny Marr ist einer von ihnen. Außerdem ist er ein fast genauso guter Fußballer (wurde fast Profi) und ManCity-Fan. Jüngere Semester mit Geschmack dürften ihn am ehesten als Mitglied von Modest Mouse kennen.

Mr. Maher, wie er ja eigentlich heißt/hieß, hat viele vornehmlich englische Gitarristen beeinflusst, im Fall der Gallaghers hätte das nicht Not getan. So oder so: Ohne ihn waren die Smiths undenkbar.

Ein Song, bei dem ich mich immer wieder wie Bolle über Marrs wunderbare Gitarre freue, ist I want the one I can’t have (anschauen, feine Aufnahme eines Konzerts von 1986 in Salford!). Ein großer Song, allein schon für die Liedzeile:

On the day that your mentality
Decides to try to catch up with your biology
Come round …

würde ich Morrissey gerne mal ein Pint spendieren.

And if you ever need self-validation
Just meet me in the alley by the
Railway station …

Ode an die Smiths – Part 5

Posted in Backlist, Soundtrack of my life with tags , , on Oktober 3, 2008 by moz

William it was really nothing (it was your life)

dieser Song war für mich immer wie ein Echo auf Too much too young von den Specials. Dort heißt es in Richtung einer jungen Dame:

You done too much much too young
You’re married with a kid when you could be having fun with me
(…)
You done too much much too young
Now you’re chained to the kitchen making currant buns for tea

Morrissey spricht, surprise, suprise, eher den männlichen Part an, wenn er singt:

How can you stay with a fat girl who’ll say :
„Oh ! Would you like to marry me ?
„And if you like you can buy the ring“
She doesn’t care about anything

Hier besteht noch die Chance, dass die Mahnung gehört wird, bei den Specials ist es schon zu spät.

Angeblich soll Morrissey in dem Song seine – erwiderte oder unerwiderte – Verliebtheit in Billy MacKenzie verarbeitet haben. Billy war Sänger der schottischen Band The Associates, die 1981/82 eine kurze Phase des Ruhmes auf der Insel hatte, von einigen Kritikern noch heute hoch gelobt für die Singles vor den Charterfolgen und für das Album Sulk. Hier eine kleine Kostprobe, ein schmucker Junge.

… only slightly less than I used to, my love

Posted in Cover me, Soundtrack of my life with tags , on August 19, 2008 by moz

Und ab in die nächste Runde! Heute in der Rubrik Cover me im Battle zwischen Original und Remake, der Song, dem wir die wunderbare liebestrunkene Liedzeile

So I drank one, it became four and when I fell on the floor I drank more

verdanken.

Nämlich Stop me.

Das Original aus dem Jahr 1987 bescherten uns die zu diesem Zeitpunkt leider schon in Auflösung befindlichen The Smiths. Das Lied hätte auch gut ein weiteres amüsantes Kapitel in Ode an die Smiths abgegeben, sprach es/Morrissey mir doch direkt aus meiner zarten Teenagerseele; denn ich war zu der Zeit über Jahre dauerverliebt in einen Querflöte spielenden Mathecrack mit wasserblauen Augen (wie an anderer Stelle in diesem Blog schon angedeutet). Und ich wurde diesen Virus leider nicht los, war aber auch viel zu schüchtern, um mal richtig in die Vollen zu gehen – aber lassen wir das, ist Schnee von gestern. Hier also das Original.

Ein Remake hat Mark Ronson fabriziert und auf dem Album Version veröffentlicht. Und seitdem gehört Stop me zum Inventar vieler Kneipen und Clubs, und zwar in dieser Fassung, die am Ende gleich auch noch ein nettes Popzitat an einen anderen, gerne gecoverten Smasher enthält.

Und nun, liebe Jury: Welche Fassung gefällt Euch besser? Das wohltemperierte Original mit den einschmeichelnden Gitarren von Mr. Marr und dem Lamento von Morrissey? Oder das leicht mit Northern Soul Elementen aufgepeppte Remake, interpretiert von Daniel Merriweather?

Ode an die Smiths, Part 4

Posted in Backlist, Soundtrack of my life with tags , , , on Juli 8, 2008 by moz

„Madchester“ und die 24 Hour Party People waren ja ein paar Jahre in aller Munde. Und musikalisch kann man auch durchaus dankbar sein für die Stone Roses, The Charlatans und diesen einen Kracher von EMF. 1986/87 war das Ding, das auch als „Rave“ (aber nicht der Mayday-mäßige) bekannt wurde, noch in der Countdownphase. Aber die kleinen Pillen waren sicher schon hier und da unterwegs, auch wenn MDMA seinen europäischen Siegeszug angeblich etwas später antrat .

Egal, The Death of a Disco Dancer aus dem letzten Studioalbum Strangeways, here we come bringt für mich kurz und knapp auf den Punkt, dass auf Droge in Clubs tanzende Menschen niemanden näher stehen als sich selbst.

The death of a disco dancer
Well, it happens a lot ‚round here
And if you think Peace
Is a common goal
That goes to show
How little you know

The death of a disco dancer
Well, I’d rather not get involved
I never talk to my neighbour
I’d rather not get involved
Oh …

Love, peace and harmony ?
Love, peace and harmony ?
Oh, very nice
Very nice
Very nice
Very nice
…But maybe in the next world

Wenn Olympier Titanen covern

Posted in Cover me with tags , , on März 10, 2008 by moz

Hier die Auflösung des Cliffhangers aus meinem letzten Eintrag:

Aus einem Radiohead-Webcast von Ende 2007 hier zum einen Ceremony (Joy Division/New Order, schwer zu sagen, erste Single post Ian Curtis, aber von ihm noch vor seinem Tod auch performt) und zum anderen Headmaster’s Ritual (The Smiths).

Braucht man nicht weiter kommentieren. Einfach genießen.

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