Archiv für Vampire Weekend

Vampire Weekend und die Marketingmaschinerie

Posted in Backstage with tags , , on Oktober 6, 2009 by moz

Es war ja schwer, gestern der Meldung zu entgehen, dass „Etwas“ auf der HP von Vampire Weekend passieren sollte. Big News: Neues Album Anfang 2010 (11. Januar 2010) und ein neuer Track zum Free Download hier.

Oder habe ich die eigentliche Neuigkeit verpasst?

Titel: Horchata. Wiki hilft Euch gerne bei der Interpretation des Titels weiter.

Vampire Weekend in Berlin

Posted in Backstage with tags , , on November 7, 2008 by moz

Die erste Hälfte war noch etwas verhalten, die zweiten 25 Minuten ging dann auch im Publikum etwas mehr die Post ab, nicht nur bei dem besoffenen McCain-Ami, der sich eine sinnlose kleine Privatfehde mit den Obamafreunden on Stage lieferte.

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Vampire Weekend im Kesselhaus

Der Sound gefiel mir nicht unbedingt. Das Kesselhaus scheint schwer abzumischen zu sein. Oder lag es daran, dass ich eh schon auf einem Ohr so gut wie taub war? I don’t know.

Die Band hat aber offensichtlich Spaß am Spielen und ist angenehm allürenfrei. Sehr smart, sehr sympathisch, der Sänger (Ezra Koenig, oder?) hat eine sehr saubere Stimme. Der Schlagzeuger ist eher der Hau den Lukas-Typ, wahnsinnige Abstufungen innerhalb der Lautsärke oder Akzente sind bei ihm nicht so zuhause, vielleicht hat er aber auch mit den Polyrhythmen zu viel zu tun. Insgesamt war es ein ganz gutes Konzert. Ich freue mich schon auf nächstes Jahr, wenn die Jungs mit mehr Songs im Gepäck eine hoffentlich akustisch bessere Location zum Dampfen bringen. Ein wenig gedampft hat es ja schon, auf der Bühne und im Publikum.

Vampire brauchen Sonne!!!

Posted in High Rotation with tags , on März 4, 2008 by moz

Ich habe seit einigen Tagen das viel gelobte Album von Vampire Weekend in Besitz. „Das Cover finde ich richtig gut“, bleibt mein einziges Urteil nach den ersten Hördurchgängen. Denn irgendwie kriegt mich das Ganze nicht so richtig. Vielleicht habe ich noch zu viele Paul Simon-Graceland-Schäden aus meiner Jugend? Die Songs von Vampire Weekend bleiben freundlich folgenlos bei mir. Alles fein gemacht, aber den Anlass für das viele Pippi in den Augen der zahlreichen Kritiker habe ich noch nicht hören können.

Aber ich habe eine Ahnung, woran das liegen kann: Meine Winteruhe, die mit einem Mangel an Phantasie und der partiellen Finsternis meiner inneren Grundsonne einhergeht. Dieses Album ist aber grundsonnig und verspielt in einem positiven Sinne. Es verlangt einen ausklingenden heißen Sommertag, an dem man im Cabriolet auf einer Küstenstraße entlangbraust – vorzugsweise gleich irgendwo am Kap der Guten Hoffnung, Minimum jedoch Kap Arkona. Wenn schon nicht real, dann eben im Kopf. Aber eben dort komme ich derzeit maximal bis „im Tale grünet Hoffnungsglück“.

Bis zum Ende meiner Winterruhe erfreue ich mich daher erst mal weiter am Cover und begegne dem musikalischen Teil von Vampire Weekend eben so, wie einst die Conquistadores den Ureinwohnern in Südamerika: mit Unverständnis.

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